Kurztext
Wenn Sie ein Forschungsvorhaben zur Untersuchung des vielfältigen jüdischen Lebens in Deutschland planen, können Sie finanzielle Fördermittel beantragen. Der Zuschuss unterstützt geistes- und sozialwissenschaftliche Projekte.
Volltext
Sie können eine finanzielle Förderung erhalten, wenn Sie ein Forschungsvorhaben zur Jüdischen Gegenwartsforschung durchführen möchten. Die Förderung unterstützt geistes- und sozialwissenschaftliche Projekte. Diese untersuchen die gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Vielfalt jüdischen Lebens ab dem Jahr 1945.
Sie sind antragsberechtigt, wenn Sie eine Hochschule oder eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung sind. Zudem müssen Sie über nachweisbare Expertise im Forschungsfeld verfügen. Die Beteiligung von Forschenden aus Kleinen Fächern wird ausdrücklich begrüßt. Sie können nichtwissenschaftliche Einrichtungen als Praxispartner einbeziehen. Bei Einzelvorhaben erfolgt dies durch eine Auftragsvergabe. Bei Verbundvorhaben können Praxispartner als Teilvorhaben oder durch Aufträge beteiligt werden. Die Koordination des Verbunds muss zwingend bei einer wissenschaftlichen Einrichtung liegen.
Die Zuwendung hilft Ihnen, Ihr Forschungsvorhaben finanziell abzusichern. Gefördert werden Ausgaben für wissenschaftliches Personal sowie studentische Hilfskräfte. Zudem können Sie Sachmittel, Auftragsvergaben, Reiseausgaben und Mittel zur Einbindung von Praxispartnern finanzieren. Auch Ausgaben für Publikationen im Open Access sind förderfähig. Bei Hochschulen erhalten Sie zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20 % für indirekte Projektausgaben. Die Laufzeit des Vorhabens beträgt grundsätzlich 3 bis zu 4 Jahre.