Förderprogramm

Förderung für Projekte zu resilienten und nachhaltigen Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien (RAMP)

Foerderart:
zuschuss
Foerderbereich:
forschung_innovation_themenspezifisch
Foerdergebiet:
_bundesweit
Foerderberechtigte:
bildungseinrichtung, forschungseinrichtung, kommune, oeffentliche_einrichtung, verband_vereinigung, unternehmen
Foerdergeber:

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Ansprechpunkt:

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich Nachhaltigkeit 
Forschungszentrum Jülich GmbH

Wilhelm-Johnen-Straße

52428 Jülich

Tel: +49 2461 61-2626

Fax: +49 2461 61-5837

Projektträger Jülich (PtJ) (externer Link)

WeiterfuehrendeLinks:
ESES and Evaluation System RAMP Portal zur Einreichung (externer Link) Informationsseite RAMP (externer Link) easy-Online: Elektronisches Formularsystem (externer Link)

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Sie entwickeln Technologien für eine sichere Rohstoffversorgung in Europa? Das Bundesministerium fördert Vorhaben zu resilienten Wertschöpfungsketten für mineralische und metallische Rohstoffe. Entwickeln Sie Innovationen für die Kreislaufwirtschaft und strategische Zukunftstechnologien.

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Sie unterstützen mit Ihrem Projekt das Ziel, eine sichere und nachhaltige Versorgung Deutschlands und Europas mit mineralischen und metallischen Rohstoffen aufzubauen. Damit stärken Sie die strategische Autonomie und die Resilienz der Wirtschaft gegenüber globalen Versorgungsrisiken. Ihre Forschungsergebnisse helfen dabei, technologische Abhängigkeiten bei Zukunftstechnologien – wie der klimaneutralen Energieerzeugung oder der Digitalisierung – zu verringern.

Sie können eine Förderung für anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche Forschungsprojekte erhalten. Diese müssen Sie innerhalb eines transnationalen Verbundes durchführen. Die Förderung konzentriert sich in diesem Aufruf auf 2 Schwerpunkte:

  • Nachhaltige Versorgung mit primären Rohstoffen (Thema 1): Sie entwickeln technische Innovationen in den Bereichen Erkundung, Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen direkt aus der Natur.
  • Nachhaltige Versorgung mit sekundären Rohstoffen (Thema 2): Sie erforschen neue Wege für das Recycling von Rohstoffen aus Altprodukten oder anthropogenen Lagern. Sie integrieren diese zurück in den Wertschöpfungskreislauf.

Die Förderung beträgt mindestens 100.000 EUR und höchstens 300.000 EUR je Partner. Wenn Sie die Koordination eines Verbundvorhabens übernehmen, können Sie bis zu 350.000 EUR erhalten. Beteiligen sich mehrere deutsche Partner an einem Verbund, beträgt die Förderung insgesamt maximal 450.000 EUR.

Für die verschiedenen Partner gelten folgende spezifische Regelungen zur Förderhöhe und Bemessungsgrundlage:

  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Ihre Förderung berechnet sich auf Basis der projektbezogenen Ausgaben. Sie erhalten eine Förderung von bis zu 100 % dieser Ausgaben. Zusätzlich erhalten Hochschulen eine Projektpauschale in Höhe von 20 % der Ausgaben.
  • Unternehmen: Ihre Förderung berechnet sich auf Basis der projektbezogenen Kosten. Die Förderung setzt eine angemessene Eigenbeteiligung an den Kosten voraus. Die Basisquote beträgt bei der Grundlagenforschung bis zu 100 %. Bei der industriellen Forschung beträgt die Quote bis zu 50 %. Für die experimentelle Entwicklung erhalten Sie bis zu 25 %. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 80 % erhalten.

​Details zur europäischen Partnerschaft RAMP bzw. zum Förderaufruf können auf der Website (siehe weiterführende Links) nachgelesen werden.

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FundingProgram-procMethod

Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut und erfolgt elektronisch.

Erste Stufe: Ideenskizze (Pre-Proposal)

  • Die Koordination Ihres Forschungsverbunds reicht eine englischsprachige Ideenskizze elektronisch über das Einreichungssystem ESES (siehe weiterführende Links) ein.
  • Das RAMP-Sekretariat und der Projektträger prüfen Ihre Skizze auf formale Anforderungen.
  • Ein internationales Gutachtergremium bewertet die zulässigen Skizzen nach den Kriterien Exzellenz und Wirkung.
  • Sie erhalten eine schriftliche Mitteilung über das Ergebnis.
  • Bei einer positiven Bewertung werden Sie zur Einreichung eines Projektvorschlags eingeladen.

Zweite Stufe: Projektvorschlag (Full Proposal) und formeller Förderantrag

  • Die Koordination Ihres Forschungsverbunds reicht einen detaillierten, englischsprachigen Projektvorschlag über das Einreichungssystem ESES (siehe weiterführende Links) ein.
  • Ein internationales Gutachtergremium bewertet Ihren Vorschlag nach den Kriterien Exzellenz, Wirkung sowie Qualität der Durchführung.
  • Bei einer positiven Bewertung werden die deutschen Partner zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert.
  • Jede deutsche Partnereinrichtung erstellt einen förmlichen Förderantrag in deutscher Sprache über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
  • Der Projektträger prüft Ihren Antrag auf Zuwendungsfähigkeit und Angemessenheit der beantragten Mittel.
  • Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie einen schriftlichen Zuwendungsbescheid.

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Die Einreichung der Ideenskizze in der ersten Stufe ist bis zum 22.09.2026 um 15:00 Uhr möglich.

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Für den Erhalt der Förderung müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihr transnationaler Forschungsverbund besteht aus mindestens drei förderfähigen Partnern aus mindestens 3 verschiedenen Teilnehmerländern.
  • Mindestens 2 dieser Partner kommen aus unterschiedlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) oder assoziierten Ländern.
  • Sie bestellen eine Koordination für Ihren Forschungsverbund.
  • Die Projektpartner stimmen die Laufzeit sowie den Start und das Ende des Projekts einheitlich ab.
  • Das Arbeitsvolumen ist ausgewogen zwischen den internationalen Partnern aufgeteilt.
  • Alle Projektpartner schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung ab.
  • Zum Zeitpunkt der Auszahlung besitzen Sie eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.
  • Als grundfinanzierte Forschungseinrichtung grenzen Sie Ihr Projekt klar von Ihren bestehenden Aktivitäten ab.

Ausschlussgründe: Sie können keine Förderung erhalten für kommerzielle Explorationsvorhaben. Ebenfalls von der Förderung ausgeschlossen sind Arbeiten zur Gewinnung und Verarbeitung von marinen Rohstoffvorkommen.

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Erforderliche Unterlagen

Bitte reichen Sie für Ihr Vorhaben folgende Unterlagen ein:

In der ersten Verfahrensstufe (Pre-Proposal)

  • Eine englischsprachige Ideenskizze elektronisch über das System ESES (siehe weiterführende Links).

In der zweiten Verfahrensstufe (Full Proposal):

  • Einen englischsprachigen Projektvorschlag über das System ESES (siehe weiterführende Links).
  • Einen förmlichen Förderantrag in deutscher Sprache über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
  • Eine schriftliche Kooperationsvereinbarung nach dem Vordruck Nummer 0110 des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
  • Eine Bestätigung über das Vorhandensein eines Forschungsdatenmanagementplans.
  • Für Unternehmen: Eine Erklärung zur Einstufung als kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
  • Für Unternehmen: Schriftliche Unterlagen zum Nachweis der Bonität und der beihilferechtlichen Konformität.
  • Für grundfinanzierte Forschungseinrichtungen: Eine explizite Darstellung der Abgrenzung des Projekts zur institutionellen Förderung.

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Bekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien“ innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
vom: 11.06.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 03.07.2026 B1

Weblink zur Rahmenbekanntmachung

Förderaufruf zur Bekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien“ innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
vom: 06.07.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 21.07.2026 B2

Weblink zum Förderaufruf

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