Förderprogramm

Überbrückungshilfe

Förderart:
Zuschuss
Förderbereich:
Corona-Hilfe, Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet:
bundesweit
Förderberechtigte:
Bildungseinrichtung, Existenzgründer/in, Forschungseinrichtung, Hochschule, Kommune, Öffentliche Einrichtung, Unternehmen, Verband/Vereinigung
Ansprechpunkt:

Website zu den Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen

Tel: Service-Hotline 030 530199322

Überbrückungshilfen

Weiterführende Links:
Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Überbrückungshilfe

Für Unternehmen, Soloselbstständige oder gemeinnützige Einrichtungen bieten die Überbrückungshilfen (Zuschüsse) finanzielle Hilfe in der Corona-Krise. Die Überbrückungshilfen sind ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind, können Überbrückungshilfen beantragen. Gefördert werden alle Antragsberechtigten, die ihre Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie einstellen mussten.

Die Höhe des Zuschusses der Überbrückungshilfen beträgt:

  • bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent,
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 und 50 Prozent.

Alternativ zur Überbrückungshilfe III werden Soloselbstständige und seit dem 30.3.2021 Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften mit der Neustarthilfe und Neustarthilfe Plus unterstützt.

  • Soloselbstständige können EUR 1.250 pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 (Neustarthilfe) und EUR 1.500 pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021 (Neustarthilfe Plus) beantragen. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu EUR 12.000 bekommen. 
  • Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern können für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 (Neustarthilfe) bis zu EUR 5.000 pro Monat erhalten und für den Zeitraum Juli bis September 2021 (Neustarthilfe Plus) bis zu EUR 6.000 pro Monat. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Kapitalgesellschaften somit bis zu EUR 48.000 bekommen. 

Sie können die Überbrückungshilfe in Abhängigkeit vom Umsatzeinbruch beantragen.

Für die Überbrückungshilfe II (Programmzeitraum September bis Dezember 2020) gilt:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in 2 zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Für die Überbrückungshilfe III gilt:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum sowie
  • Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent in mindestens 3 Monaten im Förderzeitraum von November 2020 bis Juni 2021: Sie können einen Eigenkapitalzuschuss zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III erhalten.

Für die Überbrückungshilfe III Plus gilt:

  • Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III sowie
  • eine Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und digital und erfolgt durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

  • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten,
  • Stufe 2: nachträglicher Nachweis – nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt, wenn der Umsatzrückgang stärker war als erwartet.

Auf der Seite der gemeinsamen bundesweit geltenden Antragsplattform können sich Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer registrieren, die für die Unternehmen die Anträge einreichen (Registrierung & Antrag). Nach erfolgter Registrierung können die Anträge online gestellt werden. Unternehmen erhalten die Auszahlungen zeitnah. Die einmalige Neustarthilfe können Soloselbstständige und seit Mitte April 2021 auch Personengesellschaften direkt auf der bundesweit geltenden Antragsplattform beantragen. Hierzu wird das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat genutzt. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt meistens wenige Tage nach der Antragstellung.

  • Überbrückungshilfe I: Änderungsanträge für die Überbrückungshilfe I konnten bis einschließlich 30.11.2020 gestellt werden.
  • Überbrückungshilfe II: Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Ihren Antrag konnten Sie bis zum 31.3.2021 einreichen. Änderungsanträge für die Überbrückungshilfe II konnten Sie bis zum 30.6.2021 stellen.
  • Überbrückungshilfe III: Die Überbrückungshilfe III umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021. Große Unternehmen mit Hilfsbedarf von über EUR 12 Millionen können Anträge stellen, wenn sie ihren Geschäftsbetrieb aufgrund von Schließungsanordnungen zwischen dem 16.3.2020 und dem 30.6.2021 einstellen mussten. Die Antragsfristen für Erst- und Änderungsanträge wurden bis zum 31.10.2021 verlängert.
  • Überbrückungshilfe III Plus: Die Überbrückungshilfe III wird verlängert und umfasst die Monate Juli bis Ende September 2021. Ihren Antrag können Sie über einen prüfenden Dritten bis zum 31.10.2021 einreichen.
  • Neustarthilfe: Die Neustarthilfe umfasst die Monate Januar bis Juni 2021. Die Antragsfristen für Erstanträge und Änderungsanträge auf Direktanträge wurden bis zum 31.10.2021 verlängert.
  • Neustarthilfe Plus: Die Neustarthilfe wird verlängert und umfasst die Monate Juli bis Ende September 2021. Zunächst können Direktanträge in eigenem Namen gestellt werden. Antragsfrist ist der 31.10.2021.
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