Förderprogramm

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen in der Corona-Krise

Förderart:
Zuschuss
Förderbereich:
Corona-Hilfe, Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet:
bundesweit
Förderberechtigte:
Bildungseinrichtung, Existenzgründer/in, Forschungseinrichtung, Hochschule, Kommune, Öffentliche Einrichtung, Privatperson, Unternehmen, Verband/Vereinigung
Ansprechpunkt:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Scharnhorststraße 34–37

10115 Berlin

Weiterführende Links:
Antragsplattform

Überbrückungshilfe für kleine oder mittelständische Unternehmen

Für kleine oder mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige oder gemeinnützige Einrichtungen bieten die Überbrückungshilfen (Zuschüsse) finanzielle Hilfe in der Corona-Krise. Für die Überbrückungshilfen stehen Zuschüsse mit einem Gesamtvolumen von bis zu EUR 25 Milliarden zur Verfügung.

Kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind, können Überbrückungshilfen beantragen. Gefördert werden alle, die ihre Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie einstellen mussten.

In der 2. Phase der Überbrückungshilfen für die Monate September bis Dezember 2020 beträgt die Höhe des Zuschusses:

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
  • 60 Prozent bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent,
  • 40 Prozent bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent.

Sie können die Überbrückungshilfe beantragen, wenn Sie entweder

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

Zudem gilt:

  • Die maximale Förderung beträgt EUR 200.000 für die 4 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und digital und erfolgt durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

  • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten,
  • Stufe 2: nachträglicher Nachweis – nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt.

Auf der Seite der gemeinsamen bundesweit geltenden Antragsplattform können sich Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer registrieren, die für die Unternehmen die Anträge einreichen (Registrieung & Antrag). Nach erfolgter Registrierung können die Anträge online gestellt werden. Unternehmen erhalten die Auszahlungen zeitnah.

  • Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Ihren Antrag reichen Sie bitte bis zum 31.12.2020 ein.
  • Die 1. Phase der Überbrückungshilfe umfasste die Monate Juni, Juli und August. Antragsfrist war der 9.10.2020. Änderungsanträge können bis einschließlich 30.10.2020 gestellt werden.
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