Förderprogramm

Überbrückungshilfe

Förderart:
Zuschuss
Förderbereich:
Corona-Hilfe, Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet:
bundesweit
Förderberechtigte:
Bildungseinrichtung, Existenzgründer/in, Forschungseinrichtung, Hochschule, Kommune, Öffentliche Einrichtung, Privatperson, Unternehmen, Verband/Vereinigung
Ansprechpunkt:

Website zu den Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen

Tel: Service-Hotline 030 52685087

Überbrückungshilfen

Weiterführende Links:
Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Überbrückungshilfe

Für Unternehmen, Soloselbstständige oder gemeinnützige Einrichtungen bieten die Überbrückungshilfen (Zuschüsse) finanzielle Hilfe in der Corona-Krise. Die Überbrückungshilfen sind ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind, können Überbrückungshilfen beantragen. Gefördert werden alle Antragsberechtigten, die ihre Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie einstellen mussten.

Die Höhe des Zuschusses der Überbrückungshilfen beträgt:

  • bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent,
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 und 50 Prozent.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III (Programmzeitraum Januar bis Ende Juni 2021) können Soloselbstständige alternativ zur Fixkostenerstattung für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 eine einmalige Betriebskostenpauschale – „Neustarthilfe“ – in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 bis maximal EUR 5.000 bekommen.

Sie können die Überbrückungshilfe in Abhängigkeit vom Umsatzeinbruch beantragen.

Für die Überbrückungshilfe II (Programmzeitraum September bis Dezember 2020) gilt:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in 2 zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Für die Überbrückungshilfe III gilt:

Im Jahr 2020:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in 2 zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • Umsatzrückgänge von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum oder
  • Umsatzrückgänge von mindestens 40 Prozent, wenn Sie nicht direkt oder indirekt von den bundesweiten Schließungen seit 2.11.2020 betroffen sind oder
  • Umsatzrückgänge von mindestens 30 Prozent im Dezember 2020, wenn Sie direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffen sind.

Im Jahr 2021:

  • Umsatzrückgänge von mindestens 30 Prozent in einem Monat Januar bis Juni 2021 mit bundesweiten Schließungen und Sie direkt oder indirekt betroffen sind oder
  • Umsatzrückgänge von mindestens 40 Prozent im Schließungsmonat, wenn Sie nicht direkt oder indirekt von den bundesweiten Schließungen sind.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und digital und erfolgt durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

  • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten,
  • Stufe 2: nachträglicher Nachweis – nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt, wenn der Umsatzrückgang stärker war als erwartet.

Auf der Seite der gemeinsamen bundesweit geltenden Antragsplattform können sich Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer registrieren, die für die Unternehmen die Anträge einreichen (Registrierung & Antrag). Nach erfolgter Registrierung können die Anträge online gestellt werden. Unternehmen erhalten die Auszahlungen zeitnah.

  • Überbrückungshilfe I: Änderungsanträge für die Überbrückungshilfe I konnten bis einschließlich 30.11.2020 gestellt werden.
  • Überbrückungshilfe II: Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Ihren Antrag reichen Sie bitte bis zum 31.3.2021 ein.
  • Überbrückungshilfe III: Die Überbrückungshilfe III umfasst die Monate Januar 2021 bis Juni 2021. Im Laufe des Monats Januar 2021 sollen Anträge über die Antragsplattform möglich sein. Abschlagszahlungen sind bis zu einer Höhe von maximal EUR 50.000 möglich.
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