Förderprogramm

Wohnen mit Zukunft: Erneuerbare Energien

Förderart:
Darlehen
Förderbereich:
Energieeffizienz & Erneuerbare Energien, Wohnungsbau & Modernisierung
Fördergebiet:
Baden-Württemberg
Förderberechtigte:
Privatperson
Fördergeber:
Staatsbank für Baden-Württemberg (L-Bank)
Ansprechpunkt:

L-Bank

Staatsbank für Baden-Württemberg

Börsenplatz 1

70174 Stuttgart

Kurzzusammenfassung

Kurztext

Wenn Sie als Privatperson in Ihrem Wohnhaus eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien einbauen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen ein zinsvergünstigtes Darlehen erhalten.

Volltext

Das L-Bank Baden-Württemberg unterstützt Sie in Zusammenarbeit mit der KfW Bankengruppe bei dem Einbau heiztechnischer Anlagen in Ihrem privaten Wohngebäude mit bis zu 3 Wohneinheiten. Sie selbst bewohnen eine dieser 3 Wohnungen.

Sie können den Einbau der Heizung im Rahmen eines größeren Bauvorhabens oder als Einzelmaßnahme vornehmen. Sie bekommen die Förderung für folgende Anlagen:

  • solarthermische Anlagen zur Warmwassererzeugung und/oder Raumheizung,
  • Biomasseanlagen (beispielsweise mit Holzpelletkessel, Holzhackschnitzelkessel, Anlagen auf Basis von Biokraftstoffen und Biogas, Holzvergaser-Zentralheizungen),
  • effiziente Wärmepumpen sowie
  • Kraft-Wärme-Kopplung-Einzelanlagen (auch auf Basis fossiler Brennstoffe).

Sie bekommen die Förderung als zinsverbilligtes Darlehen

Der Darlehensbetrag liegt zwischen EUR 5.000 und EUR 50.000 pro Wohngebäude. Damit können Sie bis zu 100 Prozent Ihrer förderfähigen Kosten finanzieren.

Anträge stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens bei Ihrer Hausbank oder einem anderen Institut Ihrer Wahl. Von dort wird der Antrag an die L-Bank weitergeleitet.

Zusatzinfos 

rechtliche Voraussetzungen

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:

Antragsberechtigt sind

  • natürliche Personen, die die Investition vornehmen und selbst eine der Wohneinheiten bewohnen, sowie
  • Wohnungseigentümergemeinschaften, sofern jeder Wohnungseigentümer seine Immobilie selber nutzt.

Ihre Immobilie muss in Baden-Württemberg liegen.

Als Antragsteller müssen Sie Ihren Erstwohnsitz in dem geförderten Wohnobjekt anmelden.

Beim Einbau der Heizung ist ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.

Ein Fachunternehmen führt die Maßnahme durch.

Die Anlagen müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind unter anderem Maßnahmen an Ferienhäusern und -wohnungen, Wochenendhäusern und Zweitwohnsitzen.

Rechtsgrundlage

Richtlinie

Wohnen mit Zukunft: Erneuerbare Energien

Merkblatt (Stand: 01.10.2019)

Privatpersonen, die in ihr Wohnhaus eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien einbauen, erhalten ein zinsvergünstigtes Darlehen der L-Bank. Auch Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis fossiler Brennstoffe werden gefördert. Die Förderung kann sowohl für Neubauten als auch für den Austausch oder die Ergänzung der Heizung in bestehenden Gebäuden genutzt werden. Die KfW stellt der L-Bank für das Programm „Wohnen mit Zukunft“ zinsgünstige Refinanzierungsmittel zur Verfügung.

1. Was wird gefördert?

Gefördert wird der Einbau von den unter 1.1 aufgeführten heiztechnischen Anlagen in privaten Wohngebäuden mit bis zu drei Wohneinheiten. Eine der Wohneinheiten muss der Antragsteller 1 selbst nutzen.

Das Wohngebäude muss in Baden-Württemberg liegen. Es kann sich um einen Neubau oder um ein bestehendes Haus handeln. Das Alter des Gebäudes oder der Heizung spielen für die Förderung keine Rolle.

Der Einbau der Heizung kann im Rahmen eines größeren Bauvorhabens oder als Einzelmaßnahme vorgenommen werden:

  • Neubau eines Hauses mit Einbau einer Heizung
  • Sanierung eines Hauses mit Austausch der Heizung
  • Austausch der Heizung durch eine neue konventionelle Heizung mit ergänzenden Wärmeerzeugern auf Basis erneuerbarer Energien
  • Austausch der Heizung mit kompletter Umstellung auf erneuerbare Energien
  • Ergänzung einer konventionellen Heizung auf Basis fossiler Brennstoffe mit einer Anlage auf Basis erneuerbarer Energien

Beim Einbau der Heizung ist ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen. Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden. Eine Energieberatung sowie energetische Fachplanung und Baubegleitung wird empfohlen.

Förderfähig sind die unter 1.1.1 bis 1.1.4 aufgeführten Anlagen einzeln oder in Kombination.

Bei den genannten Anlagen ist auch der zusätzliche Einbau eines Gas- oder Ölbrennwertkessels (zum Beispiel als Spitzenlastkessel) förderfähig.

Nicht förderfähig sind Maßnahmen an Ferienhäusern und -wohnungen sowie an Wochenendhäusern oder Zweitwohnsitzen.

Umschuldungen und Nachfinanzierungen abgeschlossener Vorhaben sind nicht förderfähig. Eine nachweisliche Zwischenfinanzierung gilt nicht als Umschuldung.

Außerdem werden bei allen unten genannten Anlagen nicht gefördert:

  • Eigenbauanlagen
  • Prototypen (Anlagen, die in weniger als 4 Exemplaren betrieben werden oder worden sind)
  • Gebrauchte Anlagen
  • Anlagen mit wesentlichen, gebraucht erworbenen Anlagenteilen

1.1 Förderfähige Anlagen

1.1.1 Solarthermische Anlagen

Anlagen zur Warmwassererwärmung und/oder Raumheizung mit einer Kollektorfläche von mindestens 5 m² bei Flachkollektoren und 3 m² bei Vakuumröhrenkollektoren. Nach dem 31.12.2006 nach EN 12975 geprüfte Kollektoren sind nur förderfähig, wenn sie das europäische Zertifizierungszeichen „Solar Keymark“ tragen.

1.1.2 Biomasseanlagen

  • Automatisch beschickte Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hierzu zählen Holzpelletkessel, Holzhackschnitzelkessel und Anlagen auf Basis von Biokraftstoffen und Biogas
  • Manuell beschickte Scheitholzvergaser-Kessel als Zentralheizung mit Leistungs- und Feuerungsregelung (Wirkungsgrad mindestens 89 %)

1.1.3 Wärmepumpen

Förderfähig sind folgende effiziente Wärmepumpen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung:

  • Sole-Wasser-Wärmepumpen
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpen
  • Luft-Wasser-Wärmepumpen

Je nach Bauart der Wärmepumpe müssen mindestens folgende Jahresarbeitszahlen (JAZ nach der VDI 4650 (2009)) nachgewiesen werden:

  • 3,80 bei Sole/Wasser- und Wasser/WasserWärmepumpen
  • 3,50 bei Luft/Wasser-Wärmepumpen
  • 1,30 bei gasbetriebenen Wärmepumpen

Unabhängig von diesen Effizienzvorgaben werden Luft-Luft-Wärmepumpen gefördert, wenn sie zusammen mit Lüftungsanlagen in einem KfW-Effizienzhaus 70 oder besser eingebaut werden.

Die Anforderung an die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen wird gleichwertig erfüllt, wenn die Anforderung der Öko-Design-Richtlinie an die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ηs für Wärmepumpen eingehalten wird.

1.1.4 Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Wärmegeführte KWK-Einzelanlagen zur Wärmeversorgung (zum Beispiel Mini-Blockheizkraftwerk oder Brennstoffzelle).

Es werden auch Anlagen gefördert, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Förderfähig ist auch der für das System gegebenenfalls erforderliche Spitzenlastkessel (Gas- oder Ölbrennwertkessel).

1.2 Förderfähige Kosten

Finanziert werden die Kosten für die technische Anlage (samt notwendigem Speicher) und für die unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen. Dies sind zum Beispiel:

  • Ausbau und Entsorgung eines alten Öltanks
  • Ausbau und Entsorgung des alten Heizkessels
  • Baumaßnahmen am Heiz- und Kesselraum
  • Einrichtung eines Vorratsbehälters für Biomasse
  • Einbau eines neuen Schornsteins
  • Installations- und Elektroarbeiten
  • Einbau einer Fußbodenheizung (einschließlich Bodenbelag)
  • Ausbau und Installation neuer Heizkörper
  • Einbau von Hocheffizienzzirkulationspumpen
  • Austausch der Regelungseinrichtung zum Beispiel Thermostatventile
  • Einbau einer Lüftungsanlage

Sofern das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird, ist eine zentrale Heizungsanlage (einschließlich des hydraulischen Abgleichs) für das Gesamtgebäude förderfähig.

2. Wer wird gefördert?

Gefördert werden natürliche Personen, die die Investition vornehmen und in einer der Wohneinheiten selbst wohnen. In der Regel sind dies die Hauseigentümer.

Der Antragsteller muss seinen Erstwohnsitz in dem geförderten Objekt anmelden.

Überlässt der Darlehensnehmer die geförderte Immobilie unentgeltlich an Angehörige im Sinne des § 15 Abgabenordnung, wird dies wie eine Eigennutzung gefördert.

Antragsberechtigt sind auch Wohnungseigentümergemeinschaften, wenn jeder Wohnungseigentümer seine Immobilie selbst nutzt.

3. Wie wird gefördert?

3.1 Art der Finanzierung

Die geförderten Personen erhalten über ihr Finanzierungsinstitut ein langfristiges zinsvergünstigtes Darlehen der L-Bank.

3.2 Umfang der Finanzierung

Das Darlehen kann bis zu 100 % der förderfähigen Kosten betragen. Der minimale Bruttodarlehensbetrag beträgt in der Regel 5.000 Euro. Der maximale Bruttodarlehensbetrag liegt bei 50.000 Euro pro Wohngebäude.

3.3 Laufzeitvarianten

  • 10 Jahre mit einem tilgungsfreien Jahr
  • 20 Jahre mit einem tilgungsfreien Jahr
  • 30 Jahre mit 1 oder 2 tilgungsfreien Jahren

3.4 Auszahlung

Das Darlehen wird zu 100 % ausgezahlt.

3.5 Sollzinssätze

3.5.1 Festlegung des Zinssatzes

Das Darlehen wird zu dem am Tag der Zusage der L-Bank geltenden Programmzinssatz zugesagt.

Sofern zum Zeitpunkt des Antragseingangs bei der L-Bank ein günstigerer Sollzinssatz galt, erfolgt die Zusage zu diesem günstigeren Sollzinssatz.

3.5.2 Sollzinsbindungsfrist

Die Darlehenszinsen werden für 10 Jahre festgeschrieben. Bei längeren Laufzeiten unterbreitet die L-Bank dem Finanzierungsinstitut rechtzeitig vor Ablauf der Sollzinsbindung ein Prolongationsangebot auf Basis des dann gültigen Zinsniveaus.

3.5.3 Bereitstellungsprovision

Für den noch nicht abgerufenen Bruttodarlehensbetrag wird 1 Jahr nach dem Darlehensangebot der L-Bank („Darlehenszusage“) eine Bereitstellungsprovision von 0,15 % pro Monat fällig.

3.5.4 Konditionenübersicht

Die aktuellen Sollzinssätze sind in der Konditionenübersicht „Wohnungsbauförderung im Hausbankenverfahren“ im Internet unter www.l-bank.de/konditionen ausgewiesen.

3.5.5 Zinstermine

Die Sollzinsen sind monatlich nachträglich zum letzten Tag eines jeden Monats fällig.

3.6 Tilgung

Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der tilgungsfreien Jahre monatlich in gleichbleibenden Annuitäten (Summe aus Zins- und Tilgungsbeträgen).

Während der Sollzinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Tilgung der Darlehen ausgeschlossen, soweit nicht ein gesetzlicher Anspruch auf Rückzahlung gegen Zahlung einer Entschädigung besteht.

Zum Ende der Sollzinsbindungsfrist kann das Darlehen ganz oder teilweise zurückgezahlt werden, ohne zusätzliche Kosten für den Endkreditnehmer.

3.7 Sicherheiten

Das Darlehen wird banküblich, in der Regel durch Grundschulden, besichert. Das Finanzierungsinstitut vereinbart die Sicherheiten mit dem Endkreditnehmer.

4. Wie wird das Darlehen beantragt?

4.1 Antragsverfahren

Der Antragsteller stellt den Antrag bei dem Institut, das sein Vorhaben finanziert (Finanzierungsinstitut).

Das Finanzierungsinstitut leitet den Antrag, gegebenenfalls über sein Zentralinstitut, an die L-Bank weiter. Das Finanzierungsinstitut erhält von der L-Bank – gegebenenfalls über sein Zentralinstitut – ein verbindliches Darlehensangebot und schließt auf dieser Grundlage den Darlehensvertrag mit dem Antragsteller.

4.2 Antragsunterlagen

Für die Antragstellung ist der Antragsvordruck der KfW in der Version der L-Bank zu verwenden. Im Rahmen der Antragstellung übergibt das Finanzierungsinstitut dem Antragsteller auch die notwendigen Datenschutzinformationen gemäß Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Antragsvordrucke und Datenschutzhinweise liegen den Finanzierungsinstituten vor oder können im Internet unter www.l-bank.de/wmz heruntergeladen werden

4.3 Zeitpunkt der Antragstellung

Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn bei einem Finanzierungsinstitut gestellt werden.

Als Antragstellung gilt ein von einem Finanzierungsinstitut dokumentiertes Finanzierungsgespräch mit dem Antragsteller. Die L-Bank erkennt als Antragstellung auch dokumentierte Finanzierungsgespräche bei Finanzdienstleistern oder -vermittlern an, die nicht selbst die Finanzierung übernehmen.

Der vom Antragsteller unterschriebene Antragsvordruck soll spätestens bis Ende des dritten vollen Kalendermonats nach Vorhabensbeginn bei der L-Bank eingereicht werden. Im elektronischen Antragsverfahren soll der Online-Antrag innerhalb dieser Frist bei der L-Bank gestellt werden.

Planungs- und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Beim Erwerb einer Immobilie gilt der Abschluss des Kaufvertrags als Vorhabensbeginn.

4.4 Mittelabruf

Im Auftrag des Endkreditnehmers ruft das Finanzierungsinstitut das Darlehen bei der L-Bank ab. Der Abruf soll in der Regel innerhalb von 12 Monaten (Abruffrist) erfolgen, nachdem die L-Bank ihr Darlehensangebot erstellt hat.

Eine Verlängerung der Abruffrist ist möglich. Dies kann zu einer Verschiebung des Tilgungsbeginns und einer Verlängerung der Vertragslaufzeit führen. Das Ende der Sollzinsbindungsfrist bleibt unverändert. Nach Auszahlung durch die L-Bank leitet das Finanzierungsinstitut die Mittel weiter an den Endkreditnehmer. Dieser soll die ausbezahlten Darlehensbeträge in der Regel innerhalb von 12 Monaten für das geförderte Vorhaben verwenden (Mitteleinsatzfrist).

4.5 Verwendungsnachweis

Der Endkreditnehmer muss gegenüber seinem Finanzierungsinstitut in banküblicher Form nachweisen, dass er die ausbezahlten Darlehensbeträge gemäß den Bestimmungen des Darlehensvertrages verwendet hat. Dafür hat er in der Regel 12 Monate Zeit, nachdem er das Darlehen vollständig abgerufen oder auf die Auszahlung eines Restbetrags verzichtet hat. Das Finanzierungsinstitut prüft die Nachweise und dokumentiert das Ergebnis in seinen Akten in banküblicher Form.

Nachweise für die Einhaltung der technischen Fördervoraussetzungen muss nur der Endkreditnehmer auf Anforderung der L-Bank erbringen können. Dazu muss er geeignete Unterlagen für 10 Jahre nach Kreditzusage durch die L-Bank bei sich aufbewahren. Der Nachweis für den hydraulischen Abgleich ist auf dem Bestätigungsformular des VdZ-Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. (www. intelligent-heizen.info/broschueren) zu erbringen.

4.6 Erneute Antragstellung nach Verzicht

Ein Verzicht auf das Darlehen der L-Bank ist über das Finanzierungsinstitut möglich. Frühestens sechs Monate nach Eingang der Verzichtserklärung bei der L-Bank kann ein neuer Antrag für das gleiche Vorhaben (das heißt identisches Investitionsobjekt beziehungsweise identische Maßnahme) gestellt werden.

Nach dieser Sperrfrist ist eine erneute Antragstellung bei der L-Bank möglich. Für den neuen Antrag gelten die dann aktuellen Programmbedingungen einschließlich der Regelungen zum Vorhabensbeginn.

5. Kombination mit anderen Förderprogrammen

Die Kombination eines Darlehens aus dem Programm „Wohnen mit Zukunft: Erneuerbare Energien“ mit anderen Programmen von Bund und Land ist möglich. Für die Kosten der Heizungsanlage können zusätzlich Zuschüsse des Bundes (BAFA-Förderung) beantragt werden:

  • Zuschüsse des BAFA nach den „Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ (Basis- und Bonusförderung im Marktanreizprogramm)
  • Zusatzbonus „Heizungspaket“ aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)
  • Zuschüsse des BAFA für Mini-KWK-Anlagen

Kosten für Neubau, Kauf oder (energetische) Sanierung einer Immobilie können mit folgenden Förderdarlehen der L-Bank finanziert werden:

  • Wohnen mit Kind
  • Landeswohnraumförderungsprogramm – Eigentumsfinanzierung BW

Auch eine Kombination mit den KfW-Programmen Energieeffizient Bauen, Energieeffizient Sanieren, Energieeffizient Bauen und Sanieren – Brennstoffzelle und KfW-Wohneigentumsprogramm ist möglich.

Eine Aufstockung von Wohnen mit Zukunft durch das Kombi-Darlehen Wohnen der L-Bank ist nur möglich, wenn zusätzlich eines der Programme Wohnen mit Kind, Energieeffizient Bauen oder Energieeffizient Sanieren eingesetzt wird.

Zuschüsse mindern die zuwendungsfähigen Kosten gemäß Ziffer 1.2. Wenn Sie zum Beispiel einen BAFAZuschuss für die Erneuerbare-Energien-Anlage erhalten, müssen Sie diesen Betrag in voller Höhe von den förderfähigen Kosten abziehen, die die Bemessungsgrundlage für das L-Bank-Darlehen bilden. Die Summe aus Förderdarlehen und Zuschüssen darf die Summe der förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigen.

Nicht möglich ist eine Kombination geförderter Maßnahmen mit einer steuerlichen Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen), auch nicht bei Aufteilung in Materialkosten und Arbeitsleistung.

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