Förderprogramm

Corona Recovery Fonds

Förderart:
Beteiligung
Förderbereich:
Corona-Hilfe, Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet:
Hamburg
Förderberechtigte:
Existenzgründer/in, Unternehmen
Ansprechpunkt:

IFB Innovationsstarter GmbH

Besenbinderhof 31

20097 Hamburg

Weiterführende Links:
Corona Recovery Fonds

Kurzzusammenfassung

Kurztext

Wenn Ihr Start-up oder Ihr wachstumsorientiertes kleines mittelständisches Unternehmen unter der Corona-Krise leidet, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen eine Risikokapitalfinanzierung erhalten.

Volltext

Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt Sie als innovatives Start-up oder kleinen Mittelständler mit einer Risikokapitalfinanzierung, wenn Sie coronabedingt in Schwierigkeiten geraten sind. Die Förderung erfolgt gemeinsam mit Mitteln des Bundes.

Sie erhalten die Förderung als stille Beteiligung, wobei zwischen Exit-orientierten und nicht Exit-orientierten Unternehmen unterschieden wird.

Exit-orientierte Unternehmen:

  • Bei internen Co-Investments (Gesamtinvestitionssumme des Co-Investments wird mehrheitlich von Bestandsinvestoren/Gesellschaftern getragen) beträgt die Beteiligung maximal 67 Prozent der Gesamtfinanzierungssumme.
  • Bei externen Co-Investments (Gesamtinvestitionssumme des Co-Investments wird mehrheitlich von externen Investoren getragen) beträgt die Beteiligung maximal 75 Prozent der Gesamtfinanzierungssumme.
  • Der Maximalbetrag der Beteiligung liegt bei EUR 500.000.
  • Das private Co-Investment muss mindestens EUR 25.000 in Geld betragen.

Nicht Exit-orientierte Unternehmen:

  • Die Beteiligung liegt zwischen EUR 50.000 und EUR 800.000.

Ihren Antrag reichen Sie bitte vor Beginn der Maßnahme bei folgenden Stellen ein:

  • Exit-orientierte Unternehmen bei der IFB Innovationsstarter GmbH,
  • nicht Exit-orientierte Unternehmen bei der BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH.

Zusatzinfos 

Fristen

Reichen Sie Ihren Antrag bitte bis zum 31.5.2021 ein.

rechtliche Voraussetzungen

Die Förderung aus dem Corona Recovery Fonds ist an folgende Bedingungen geknüpft:

Antragsberechtigt sind innovative Start-ups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg mit bis zu maximal EUR 75 Millionen Jahresumsatz und üblicherweise bis maximal 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Tag der Antragstellung.

Bei Ihrem Unternehmen muss es sich um

  • ein technologisch innovatives Start-up,
  • ein junges, innovatives Unternehmen mit nichttechnologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen oder
  • ein sonstiges wachstumsorientiertes kleines mittelständisches Unternehmen

handeln.

Ihr Unternehmen muss durch die beantragte Förderung eine gute wirtschaftliche Perspektive aufweisen.

Nicht gefördert werden

  • Unternehmen, die sich bereits am 31.12.2019 in Schwierigkeiten befunden haben, und
  • öffentliche Unternehmen.

Rechtsgrundlage

Richtlinie

Corona Recovery Fonds für innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler (CRF)

Gültig ab 7. Juli 2020, Stand 11. Januar 2021

[…]

1. Was ist das Ziel der Förderung?

Der Corona Recovery Fonds (CRF) bietet Risikokapitalfinanzierungen für innovative Startups und wachstumsorientierte, kleine Mittelständler, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind.

Aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bundes stellt der CRF verschiedene Finanzierungsinstrumente bereit, um den Unternehmen das Überleben in der Krise und vor allem den erfolgreichen Neustart zu ermöglichen.

2. Wen fördern wir?

Gefördert werden innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg. Hierzu zählen:

  • technologisch innovative Startups,
  • junge, innovative Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen und
  • sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler

bis maximal 75 Mio. € Jahresumsatz und in der Regel bis maximal 50 Mitarbeiter zum Tag der Antragsstellung.

Ausgeschlossen von der Förderung sind Unternehmen, die sich am 31.12.2019 in Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Nr. 18 AGVO1) befanden. Abweichend davon können Beihilfen für kleine und Kleinstunternehmen (im Sinne des Anhangs I der Verordnung (EU) Nr. 651/2014) gewährt werden, die sich am 31. Dezember 2019 bereits in Schwierigkeiten befanden, sofern diese Unternehmen nicht Gegenstand eines Insolvenzverfahrens nach nationalem Recht sind und sie weder Rettungsbeihilfen noch Umstrukturierungsbeihilfen erhalten haben.

Öffentliche Unternehmen sind ebenfalls von der Förderung ausgeschlossen.

3. Was fördern wir?

Wir stärken die Eigenkapitalausstattung mit geeigneten Finanzinstrumenten, um die Unternehmensfinanzierung (Investitionen, Betriebsmittel, Personalkosten etc.) sicher zu stellen.

Entsprechend der Finanzierungsstrategie der förderinteressierten Unternehmen werden die jeweils passenden Finanzinstrumente über die zwei Förderpartner IFB Innovationsstarter GmbH und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH angeboten.

FinanzinstrumenteStille Beteiligungen, Exit-orientierte AusgestaltungStille Beteiligungen
AnsprechpartnerIFB InnovationsstarterBTG Hamburg
ZielgruppeExit-orientierte StartupsNicht Exit-orientierte Startups und sonst. kleine Mittelständler

Als Exit-orientiert gilt ein Unternehmen, wenn es sich über Risikokapital finanziert (z.B. von Business Angels und VC-Fonds) und sein Verkauf (ganz oder in Teilen) oder die Veräußerung wesentlicher betriebsnotwendiger Vermögenswerte oder ein Börsengang angestrebt wird.

4. Voraussetzungen und Konditionen

4.1 für Exit-orientierte Unternehmen

Fördervoraussetzungen

Gefördert werden Unternehmen

  • die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind,
  • bei denen es sich um Kapitalgesellschaften handelt,
  • die in der Regel nach dem 01.03.2010 gegründet wurden (es gilt das Datum des Eintrags im Handelsregister),
  • die Exit-orientiert sind,
  • deren Geschäftsmodell auf einer eigens entwickelten technologischen Innovation oder einer nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovation basiert,
  • die nicht im Mehrheitsbesitz (über 50% der Anteile oder der Stimmrechte) eines anderen Unternehmens (ausgenommen sind Investmentvehikel, die regelmäßig jeweils zu 100% im Besitz eines mittelbaren Anteilseigners/Gründers sind) sind,
  • die sich vor der Corona-Krise, soweit nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt gegründet, wirtschaftlich aussichtsreich entwickelt haben,
  • die unter Berücksichtigung der beantragten Förderung eine gute wirtschaftliche Perspektive aufweisen und
  • die ein privates Co-Investment von mindestens 25.000,00 € mitbringen (vgl. Förderkonditionen).

Förderkonditionen

Die Finanzierung von Exit-orientierten Unternehmen erfolgt regelmäßig gemeinsam mit privaten Investoren, die ein Co-Investment erbringen. Für den Fall, dass ein privates Co-Investment in der geforderten Größenordnung nicht erbracht werden kann, wird auf die stillen Beteiligungen für nicht Exit-orientierte Unternehmen im nächsten Abschnitt und die sonstigen Startup-Förderprogramme der IFB Innovationsstarter GmbH verwiesen.

Das Co-Investment der privaten Investoren kann beispielsweise von tätigen Gesellschaftern, Venture Capital Gesellschaften, Family Offices, Corporates, Corporate VCs oder Business Angeln erbracht werden. Als privat gelten diese, wenn das von ihnen investierte Kapital mehrheitlich privatwirtschaftlichen Ursprungs ist.

Je nach Art des privaten Co-Investments beteiligt sich der CRF mit folgenden Anteilen an der Gesamtfinanzierung:

  • Bei internen Co-Investments (Gesamtinvestitionssumme des Co-Investments wird mehrheitlich von Bestandsinvestoren/Gesellschaftern getragen) übernimmt der CRF max. 67% der Gesamtfinanzierungssumme. Der CRF investiert also maximal das Doppelte des Co-Investments.
  • Bei externen Co-Investments (Gesamtinvestitionssumme des Co-Investments wird mehrheitlich von externen Investoren getragen) übernimmt der CRF max. 75% der Gesamtfinanzierungssumme. Der CRF investiert also maximal das Dreifache des Co-Investments.

Das private Co-Investment muss mindestens 25.000 Euro in Geld betragen. Externe Co-Investments sowie möglichst große Co-Investments werden begrüßt.

Hinsichtlich des privaten Co-Investments und der Ermittlung vorstehender Beträge und Quoten, werden mehrheitlich öffentliche Kapitalgeber nicht berücksichtigt.

Externe Investoren im Sinne dieses Absatzes sind Kapitalgeber, die zum Zeitpunkt der Umsetzung des Co-Investments nicht Gesellschafter, Angestellte oder Geschäftsführer des zu finanzierenden Unternehmens sind und diesem bis zu diesem Zeitpunkt auch keine Finanzmittel z.B. in Form eines (Wandel-)Darlehens zur Verfügung gestellt haben.

Als Co-Investment werden auch solche Finanzierungsrunden verstanden, die ab dem 01.03.2020 vertraglich abgeschlossen wurden und die zum Zeitpunkt der Beantragung einer CRF-Finanzierung weniger als 6 Monate zurückliegen. Der CRF ist in solchen Fällen grundsätzlich bereit, bereits erfolgte Finanzierungsrunden im Sinne eines Second Closing zu vervollständigen bzw. aufzufüllen.

Die Finanzierung durch den CRF erfolgt gemeinsam mit privaten Investoren zu möglichst gleichen wirtschaftlichen Konditionen. Die ausgereichten stillen Beteiligungen haben einen Maximalbetrag von 500.000 Euro. Im Fall eines Exits oder von Ausschüttungen sind sie wirtschaftlich gleich gestellt wie die privaten Co-Investments.

Sofern zuvor kein Exit stattfindet, beträgt die Laufzeit der stillen Beteiligung i.d.R. 7 Jahre. Laufende Tilgungen sind nicht zu erbringen. Die Beteiligung ist endfällig. Vorzeitige (Teil-) Rückzahlungen sind nicht vorgesehen. Sofern dem Unternehmen nach 7 Jahren keine vollständige Tilgung möglich ist, kann die Laufzeit um bis zu weitere 3 Jahre und ggf. unter Erbringung von ratierlichen Tilgungsraten verlängert werden.

4.2 für nicht Exit-orientierte Unternehmen

Fördervoraussetzungen

Gefördert werden Unternehmen

  • die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind,
  • die ihre Dienstleistungen oder Produkte bereits am Markt anbieten,
  • die nicht im Mehrheitsbesitz (über 50% der Anteile oder der Stimmrechte) eines anderen Unternehmens (ausgenommen sind Investmentvehikel, die regelmäßig jeweils zu 100% im Besitz eines mittelbaren Anteilseigners/Gründers sind) sind,
  • die wachstums-orientiert sind und sich, soweit nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt gegründet, bereits vor der Corona-Krise wirtschaftlich aussichtsreich entwickelt haben und
  • die unter Berücksichtigung der beantragten Förderung eine nachhaltig gute wirtschaftliche Perspektive aufweisen.

Förderkonditionen

Die Finanzierung erfolgt über eine typisch stille Beteiligung in Höhe von 50.000 Euro bis zu maximal 800.000 Euro. Die Beteiligung nimmt nicht an laufenden Verlusten teil. Sie haftet im Insolvenzfall.

Co-Investments privater Investoren sind ergänzend möglich.

Die Beteiligungsübernahme im CRF-Programm erfolgt zu günstigen Konditionen mit einem Festentgelt zwischen 4% und 6% p.a. und einem gewinnabhängigen Entgelt von bis zu 4%. Bei vorzeitiger Rückzahlung der Beteiligung und bei Endfälligkeit wird zusätzlich ein Aufgeld fällig.

Die Laufzeit der Beteiligung beträgt i.d.R. 7 Jahre. Laufende Tilgungen sind nicht zu erbringen. Die Beteiligung ist endfällig. Vorzeitige (Teil-)Rückzahlungen sind unter Zahlung eines Aufgeldes jederzeit möglich. Sofern dem Unternehmen nach 7 Jahren keine vollständige Tilgung möglich ist kann die Laufzeit zu ansonsten unveränderten Konditionen um bis zu weitere 3 Jahre und unter Erbringung von ratierlichen Tilgungsraten verlängert werden.

5. Was ist noch zu beachten?

Eine persönliche Haftung der Gesellschafter ist bei keiner der angebotenen Finanzierungsarten vorgesehen. Sofern eine die CRF-Mittel ergänzende Beteiligung aus Eigenmitteln der BTG zur Verfügung gestellt wird, ist nur hierfür eine anteilige Mithaftung der Gesellschafter vorgesehen.

Entnahmen und Auszahlungen an die Gesellschafter außer angemessener Unternehmer-Gehälter sind während der ersten 24 Monate der Laufzeit der stillen Beteiligung ausgeschlossen. Danach müssen diese ausschließlich aus Gewinnen erfolgen und nicht aus den über die stille Beteiligung bereitgestellten Mitteln.

Die Förderung stellt eine Kleinbeihilfe nach der „Dritten geänderten Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020“2) dar, die auf der Grundlage des befristeten Rahmens für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft angesichts des derzeitigen Ausbruchs von COVID-19 (Mitteilung der Europäischen Kommission C (2020) 1863 und Änderungen C(2020) 2215,C(2020) 3156,C(2020) 4509 und zuletzt C(2020) 7127 vom 13.10.2020 von der Europäischen Kommission) für Deutschland genehmigt wurde (Entscheidung der Kommission SA.59433(2020/N) vom 19.11.2020).

Nach der Dritten geänderten Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 dürfen alle dem Unternehmen bis 30.06.2021 gewährten Kleinbeihilfen den maximal zulässigen Höchstbetrag von 800.000,00 € nicht übersteigen. Für Unternehmen, die im Fischerei- und Aquakultursektor tätig sind, gilt ein Höchstbetrag von 120.000,00 €, für Unternehmen der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse gilt ein Höchstbetrag von 100.000 €. Der Antragstellende hat vor Gewährung der Beihilfe der beihilfegebenden Stelle schriftlich in Papierform, in elektronischer Form oder in Textform jede Kleinbeihilfe nach dieser Regelung anzugeben, die er bislang erhalten hat, so dass sichergestellt ist, dass der Höchstbetrag nicht überschritten wird. Eine entsprechende Tabelle findet sich in den Antrags-/Bewerbungsunterlagen.

Die Antragsunterlagen (d.h. alle Unterlagen, die die Einhaltung der Fördervoraussetzungen belegen) hat der Antragsteller 10 Jahre ab Gewährung der Fördermittel aufzubewahren. Sie sind der IFB Hamburg, der BTG, der IFB Innovationsstarter GmbH, den zuständigen Behörden oder Rechnungshöfen auf Anforderung bzw. im Rahmen von Stichproben vorzulegen.

Eine Kumulierung mit Beihilfen nach der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung, den sektorspezifischen Freistellungsverordnungen3) sowie den verschiedenen De-minimis-Verordnungen4) ist zulässig, sofern die Regeln dieser Verordnungen eingehalten sind.

Die Tatsachen, die der beihilfegebenden Stelle aufgrund der von ihr geforderten Angaben und Unterlagen mitgeteilt werden, sind subventionserhebliche Tatsachen im Sinne des § 264 StGB (Subventionsbetrug) in Verbindung mit § 2 des Gesetzes gegen missbräuchliche Inanspruchnahme von Subventionen (Subventionsgesetzes) und § 1 des Hamburgischen Subventionsgesetzes. Dies gilt auch für die Tatsachen, die der ihr aufgrund von zusätzlichen Befragungen mitgeteilt werden. Änderungen, die vor der Entscheidung über den Antrag bzw. während der Laufzeit der Finanzierungsbeihilfen eintreten, sind daher unverzüglich der beihilfegebenden Stelle bekannt zu geben.

Das Hamburgische Transparenzgesetz (HmbTG) sieht eine Auskunftspflicht bei Subventions- und Zuwendungsvergaben vor, sofern es sich bei den Informationen nicht um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse handelt. Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sind alle auf ein Unternehmen bezogenen Tatsachen, Umstände und Vorgänge, die nicht offenkundig, sondern nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich sind und an deren Nichtverbreitung das Unternehmen ein berechtigtes Interesse hat.5) Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse im Sinne des HmbTG sind daher gemäß § 7 Abs. 3 HmbTG zu kennzeichnen und getrennt vorzulegen. Das Geheimhaltungsinteresse ist darzulegen.

Die gemäß der „Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020“ in Verbindung mit Anhang III der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 651/2014 vom 17.06.2014, Anhang III der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 702/2014 vom 25.06.2014 und Anhang III der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 1388/2014 vom 16.12.2014, in den jeweils gültigen Fassungen, erforderlichen Informationen werden bei Beihilfebeträgen ab 100.000 € innerhalb von 12 Monaten ab dem Zeitpunkt der Bewilligung der Zuwendung entsprechend den Vorgaben der vorgenannten Regelungen veröffentlicht.

6. Programmlaufzeit

Diese Programminformation gilt ab dem 07.07.2020 und ist befristet bis zum 30.06.2021. Anträge können bis zum 31.05.2021 gestellt werden.

7. Wo kann man die Förderung beantragen?

Antragsformulare sowie weiterführende Informationen sind auf den Webseiten der IFB Innovationsstarter (www.innovationsstarter.com) und der BTG Hamburg (www.btg-hamburg.de) erhältlich.

Anträge auf Förderung sind per E-Mail an die IFB Innovationsstarter (crf@innovationsstarter.com) bzw. die BTG Hamburg (crf@btg-hamburg.de) zu schicken.

                        

1) Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17.06.2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (sog. AGVO; Abl. L 187/1 vom 26.06.2014, in der jeweils gültigen Fassung). Für Unternehmen, die im Fischerei- und Aquakultursektor oder in der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind, gilt die Definition des Begriffs “Unternehmen in Schwierigkeiten” gemäß Art. 2 Abs. 14 der Verordnung (EU) Nr. 702/2014 bzw. Art. 3 Abs. 5 der Verordnung 1388/2014.

2) Dritte geänderte Regelung zur vorübergehenden Gewährung geringfügiger Beihilfen im Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 ("Dritte Geänderte Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020") vom 19.11.2020.

3) Dies sind die Verordnung (EU) Nr. 702/2014 der Kommission vom 25.Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Arten von Beihilfen im Agrar- und Forstsektor und in ländlichen Gebieten mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Art. 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union sowie der Verordnung (EU) Nr. 1388/2014 der Kommission vom 16. Dezember 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen zugunsten von in der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Erzeugnissen der Fischerei und der Aquakultur tätigen Unternehmen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

4) Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18.12.2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen, Amtsblatt der Europäischen Union L 352 vom 24.12.2013, S. 1, der Verordnung (EU) Nr. 717/2014 der Kommission vom 27.06.2014 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen im Fischerei- und Aquakultursektor, Amtsblatt der Europäischen Union L 190 vom 28.06.2014, S. 45, der Verordnung (EU) Nr. 1408/2013 der Kommission vom 18.12.2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen im Agrarsektor, Amtsblatt der Europäischen Union L 352 vom 24.12.2013, S. 9, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2020/972 der Kommission vom 02.07.2020 hinsichtlich ihrer Verlängerung (Abl. L215/3 vom 07.07.2020 in der jeweils gültigen Fassung.

5) Ein berechtigtes Interesse liegt vor, wenn das Bekanntwerden einer Tatsache geeignet ist, die Wettbewerbsposition eines Konkurrenten zu fördern oder die Stellung des eigenen Betriebs im Wettbewerb zu schmälern oder wenn es geeignet ist, dem Geheimnisträger wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.

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