Förderprogramm

Hamburger Gagenfonds

Förderart:
Zuschuss
Förderbereich:
Corona-Hilfe, Kultur, Medien & Sport
Fördergebiet:
Hamburg
Förderberechtigte:
Privatperson, Verband/Vereinigung
Ansprechpunkt:

RockCity Hamburg e.V.

Sternstraße 4

20357 Hamburg

Weiterführende Links:
Hamburger Gagenfonds

Kurzzusammenfassung

Kurztext

Wenn Sie für einen Konzertauftritt unter Pandemiebedingungen keine oder eine zu geringe Gage erhalten haben, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

Volltext

Die Freie Hansestadt Hamburg unterstützt Sie als professionelle Musikschaffende mit dem Hamburger Gagenfonds durch die Aufstockung Ihrer Gage.

Die Förderung erhalten Sie für virtuelle oder physische Konzerte oder DJ-Sets, die unter Pandemiebedingungen stattgefunden haben.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.

Durch den Zuschuss kann Ihre Gage bis auf EUR 500,00 pro Person oder EUR 2.000 pro Band aufgestockt werden.

Die Antragstellung ist erst nach einer Onlineregistrierung möglich. Sie können sich registrieren und einen Antrag stellen beim RockCity Hamburg e.V.

Zusatzinfos 

Fristen

Reichen Sie Ihren Antrag für die 3. Förderrunde bitte bis zum 31.8.2021 ein.

rechtliche Voraussetzungen

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:

Antragsberechtigt sind

  • Musikerinnen oder Musiker,
  • Bands, Musikprojekte, Kollektive oder
  • DJs

im Bereich Popularmusik und Jazz.

Sie müssen einen Wohnsitz in Hamburg haben.

Sie müssen nachweislich eine selbstständige künstlerische Tätigkeit ausüben.

Gefördert werden Konzerte und DJ-Sets, für die Sie eine Vergütung unter marktgerechten Mindestgagen erhalten haben.

Sie können unter bestimmten Voraussetzungen auch rückwirkend eine Förderung für Veranstaltungen erhalten, die nach dem 12.3.2020 (virtuelle Veranstaltungen) beziehungsweise nach dem 30.6.2020 (physische Veranstaltungen) stattgefunden haben.

Sie können nur für öffentlich stattgefundene Veranstaltungen eine Förderung erhalten. Private oder geschlossene Veranstaltungen sind ebenso wie ausgefallene Veranstaltungen von der Förderung ausgeschlossen.

Rechtsgrundlage

Richtlinie

Richtlinien für den Hamburger Gagenfonds für Hamburger Musiker_innen, künstlerische DJs, Musikprojekte und Kollektive in Zeiten von Covid-19

Stand: 22.02.2021

1. Wer und was wird gefördert?

Beim Hamburger Gagenfonds können Musiker_innen, künstlerische DJs, Bands, Musikprojekte und Kollektive aus Hamburg Gagenzuschüsse beantragen für in Zeiten der Pandemie gespielte Konzerte/DJ-Sets (physisch oder virtuell), für die sie Vergütung (Gagen/Spenden) erhalten haben, die unter der marktgerechten Mindestgage von 250 bzw. 500 Euro pro Person oder 1.000 bzw. 2.000 Euro pro Band lag. Konzerte/DJ-Sets ohne Vergütung werden nur in begründeten Einzelfällen durch den Hamburger Gagenfonds unterstützt.

Hinweis: Die Förderung kann nur für stattgefundene Konzerte/DJ-Sets beantragt werden. Für ausgefallene Konzerte/DJ-Sets kann keine Förderung beantragt werden!

2. Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich

  • Musiker_innen der Popularmusik
  • Musiker_innen aus dem Jazz
  • Bands (z.B. GbRs)/Projekte/Kollektive der Popularmusik
  • Bands (z.B. GbRs)/Projekte/Kollektive aus dem Jazz
  • Künstlerische DJs der Popularmusik
  • Künstlerische DJs aus dem Jazz

Musiker_innen, Bands, Projekte, Kollektive müssen

  • eine selbstständige künstlerische Tätigkeit ausüben (neben- oder hauptberuflich)

UND

  • ihren Wohnsitz in Hamburg haben
     
    Wohnortregelung bei Bands:
    • Für Bands mit Mitgliedern aus dem Hamburger Umland, die eine volle Fördersumme erhalten wollen, gilt: mindestens 50% der Band müssen in Hamburg gemeldet sein UND das Mitglied der Band, welches den Antrag einreicht, muss in Hamburg gemeldet sein.
    • Für Bands mit Mitgliedern, die weder in Hamburg noch im Umland gemeldet sind, gilt: Die Band kann Förderung beantragen, erhält aber nur Förderung für die Mitglieder, die in Hamburg gemeldet sind. Das Mitglied der Band, welches den Antrag einreicht, muss in Hamburg gemeldet sein.
      Beispiel: Band XY hat 3 Mitglieder. 2 von ihnen sind in Hamburg gemeldet 1 in Münster. Durch die neue Regelung kann die Band einen Antrag auf Förderung stellen, jedoch nur eine maximale Aufstockung auf 500 Euro (also max. 250 Euro pro Person), da nur 2 der Mitglieder in Hamburg gemeldet sind. Wären alle 3 Mitglieder in Hamburg gemeldet, könnten sie eine Aufstockung auf max. 750 Euro beantragen (bei max. 250 Euro pro Person)

UND

  • Nachweis einer Veröffentlichung ODER eine/s professionelle/n wirtschaftlichen Partner_in
     
    • Veröffentlichungen in den letzten 36 Monaten über einen professionellen (Online-)Vertrieb: entweder min. 1 Tonträger (physisch) über oder min. 3 Tracks (digital)

      ODER
    • eine/s professionelle/n wirtschaftlichen Partner_in, wie z.B. professionelle/r Auftraggeber_in, Künstler_innenvermittlung, Booking-Agentur, etc.

Musiker_innen, die in den letzten 36 Monaten keine Veröffentlichung hatten (z.B. Sidemusiker_innen, u.a.), können alternativ zum Nachweis der Veröffentlichung den Nachweis der Zusammenarbeit mit einer/m professionellen wirtschaftlichen Partner_in erbringen, wie z.B. professionelle/r Auftraggeber_in, Künstler_innenvermittlung, Bookingagentur. Als Nachweis der Zusammenarbeit gilt: Name und Link zur Website der Partner_in und Vertrag über die Zusammenarbeit.

UND

  • in 2019 mindestens 5 physische Konzerte gespielt haben. Neu: dazu zählen auch Konzerte auf Festivals, Supportshows und öffentlichen Rahmenveranstaltungen (also z.B. Straßenfeste, öffentlich zugängliche Promo-Events, etc.). Ausnahmen gelten bei Elternzeit, nachgewiesener Krankheit und besonderen individuellen Vorkommnissen in 2019.

Künstlerische DJs müssen

  • eine selbstständige künstlerische Tätigkeit ausüben (neben- oder hauptberuflich)

UND

  • ihren Wohnsitz in Hamburg haben

UND

  • in 2019 mindestens 10 eigene, physische DJ-Sets (ohne Rahmenprogramm) auf Veranstaltungen gegen Gage gespielt haben, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde. Ausnahmen gelten bei Elternzeit, nachgewiesener Krankheit und besonderen individuellen Vorkommnissen in 2019.

Als Nachweis der künstlerischen DJ-Tätigkeit gilt ein Katalog folgender „weicher“ Kriterien:

  • Die Verwendung technischer Hilfsmittel zum Mischen verschiedener Musikstücke, um neue Klangbilder und Kompositionen zu schaffen

ODER

  • die Veröffentlichung von mindestens 1 Tonträger (physisch) oder mindestens 3 Tracks/Compilations/Sets (digital) in den letzten 36 Monaten über einen professionellen (Online-)Vertrieb

ODER

  • ein eigenes digitales DJ-Künstler_innenprofil (Social Media, Streaming-Plattformen, etc.)

ODER

  • Auftritte auch außerhalb eines Clubs (z.B. bei Radiosendern, Festivals, etc.)

ODER

  • Zusammenarbeit mit einer professionellen Booking-Agentur

ODER

  • die Live-Darbietungen werden nach GEMA-Tarif U-K abgerechnet.

Eine Einschätzung der Förderwürdigkeit folgt seitens der Bearbeiter_innen nach den oben genannten Kriterien.

3. Für welche Auftritte kann Gagenzuschuss beantragt werden?

Ein Gagenzuschuss ist möglich bei virtuellen Konzerten und DJ-Sets (rückwirkend zum 13.03.2020 und laufend bis zum 30.04.2021, hier gilt das Datum der Ausstrahlung, nicht das der eventuellen Aufzeichnung) und physischen Konzerten und DJ-Sets (rückwirkend zum 01.07.2020 und laufend bis zum 30.04.2021), die

  • von professionellen Veranstalter_innen durchgeführt wurden

UND

  • öffentlich stattgefunden haben (keine privaten oder geschlossenen Veranstaltungen)

UND

  • bei denen Musiker_innen, Bands, Projekte, Kollektive, künstlerische DJs eine Vergütung in Form von Festgage oder Door-Deal oder Spende oder etc. erhalten haben, die geringer als 250 bzw. 500 Euro pro Person war. Bei einer Vergütung von 0 Euro (in Worten „null“) gilt eine Einzelfallprüfung.

Hinweis: Die Förderung kann nur für stattgefundene Konzerte/DJ-Sets beantragt werden. Für ausgefallene Konzerte/DJ-Sets kann keine Förderung beantragt werden!

4. Wieviel Gagenzuschuss kann beantragt werden?

Bei Musiker_innen, Bands, Projekten, Kollektiven wird die Höhe des Zuschusses anhand folgender Kriterien berechnet:

1. Höhe der Vergütung (Festgage oder Door-Deal oder Spende oder etc.) für das gespielte Konzert in 2020, für das die Förderung beantragt wird.

2. Durchschnittliche Anzahl der Zuschauer_innen bei den Auftritten in 2018/2019

a) durchschnittlich bis zu 200 Zuschauer_innen (kein Nachweis erforderlich)

  • max. Aufstockung auf 250 Euro pro Musiker_in
  • max. Aufstockung auf 1.000 Euro pro Band

b) durchschnittlich über 200 Zuschauer_innen (Nachweis erforderlich)

  • max. Aufstockung auf 500 Euro pro Musiker_in
  • max. Aufstockung auf 2.000 Euro pro Band

Zuschauer_innennachweis

Der Nachweis der Zuschauer_innenzahl ist durch Konzerte aus den Jahren 2018 UND 2019 möglich. Achtung: HIER können keine öffentlichen Rahmenveranstaltungen, Festival- und Supportgigs als Nachweis der durchschnittlichen Zuschauer_innenzahl berücksichtigt werden.

Bei künstlerischen DJs wird die Höhe des Zuschusses anhand folgender Kriterien berechnet:

1. Höhe der Vergütung (Gage oder Door-Deal oder Spende oder etc.) für das gespielte DJ-Set in 2020, für das die Förderung beantragt wird.

2. Anzahl an Headliner-Shows (ohne Rahmenprogramm), die in 2019 gegen Gage gespielt wurden, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde:

a) bis zu 9 Headliner-Shows

  • max. Aufstockung auf 250 Euro pro DJ

b) ab 10 Headliner-Shows

  • max. Aufstockung auf 500 Euro pro DJ

Beispielrechnungen:

a) Musiker_in X hat am 01.07.2020 ein professionell veranstaltetes, physisches Live-Konzert gespielt. Die Festgage betrug 100 Euro. Musiker_in X hat 2018/2019 im Schnitt vor unter 200 Zuschauer_innen gespielt. Bei dieser durchschnittlichen Zuschauer_innenzahl liegt die marktgerechte Mindestgage für Musiker_innen bei 250 Euro. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

Mindestgage – erhaltene Vergütung = Aufstockung
250 Euro – 100 Euro = 150 Euro
Musiker_in X bekommt also 150 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

b) Band Y mit 5 Bandmitgliedern ist am 13.03.2020 in einem professionell veranstalteten, virtuellen Live-Stream aufgetreten. Über Zuschauer_innenspenden hat die Band insgesamt 200 Euro eingenommen. Der Zuschauer_innennachweis aus 2019 belegt, dass Band Y im Schnitt vor über 200 Zuschauer_innen spielt. Bei dieser durchschnittlichen Zuschauer_innenzahl liegt die marktgerechte Mindestgage für Bands bei 500 Euro pro Person, die maximale Fördersumme des Hamburger Gagenfonds für Bands jedoch bei 2000 Euro. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

Max. Fördersumme Bands – erhaltene Vergütung = Aufstockung
2000 Euro – 200 Euro = 1.800 Euro
Band Y bekommt also 1.800 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

c) DJ Alpha ist künstlerische_r DJ und hat am 07. Juli 2020 ein professionell veranstaltetes, physisches Live-Set gespielt. Dafür hat DJ Alpha über den Door-Deal 300 Euro erhalten. DJ Alpha hat nachgewiesen, in 2019 mindestens 10 Headliner-Shows gegen Gage gespielt zu haben, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde. Die Mindestgage liegt deshalb bei 500 Euro.

Mindestgage – erhaltene Vergütung = Aufstockung
500 Euro – 300 Euro = 200 Euro
DJ Alpha bekommt also 200 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

d) DJ Beta ist künstlerische_r DJ und hat am 04. April 2020 ein professionell veranstaltetes, virtuelles DJ -Set gespielt. Vom veranstaltenden Club hat DJ Beta eine Festgage von 120 Euro erhalten. DJ Beta hat nachgewiesen, in 2019 mindestens auf 10 Veranstaltungen gegen Gage gespielt zu haben, bei denen Eintrittsgeld erhoben wurde. DJ Beta hat 2019 jedoch weniger als 10 Headliner-Shows gespielt. Die Mindestgage liegt deshalb bei 250 Euro.

Mindestgage – erhaltene Vergütung = Aufstockung
250 Euro – 120 Euro = 130 Euro
DJ Beta bekommt also 130 Euro aus dem Hamburger Gagenfonds.

5. Antragstellung:

Die Antragstellung muss über das Online-Formular unter https://www.rockcity.de/gagenfonds/ erfolgen.

Es können maximal 3 Konzerte pro Kalendermonat pro Musiker_in/künstlerische_r DJ/Band/Kollektiv/Projekt abgerechnet werden, auch wenn mehr als 3 Konzerte in einem Monat gespielt wurden.

  • Beispiel 1: Band Y hat im Juli 2020 drei physische und vier virtuelle Konzerte gespielt. Drei von diesen Konzerten können gefördert werden, nicht alle sieben.
  • Beispiel 2: Ein Mitglied aus Band Y hat außerdem noch ein weiteres Projekt als Solo-Künstler_in und tritt als Musiker_in X auf. Musiker_in X hat neben den 7 Konzerten mit Band Y auch selbst noch drei weitere physische Konzerte im Juli 2020 gespielt. Musiker_in X kann als Solokünstler_in drei Anträge für Juli 2020 stellen und zusätzlich drei weitere Anträge gemeinsam mit Band Y stellen.

6. Nachweise

Für Musiker_innen, Bands, Projekte, Kollektive:

1. Nachweis über Wohnort in Hamburg durch: Meldebestätigung oder Kopie des Personalausweises.

2. Nachweis über selbstständige, künstlerische Tätigkeit durch: Steuernummer

3. OPTIONALER Nachweis über GEMA-, GVL-, KSK-Mitgliedschaften durch: z.B. Mitgliedsnummer

4. Nachweis einer Veröffentlichung ODER eine/s professionelle/n wirtschaftlichen Partnerin durch:

  • Link zu mindestens 1 Tonträger (physisch), veröffentlicht über einen professionellen (Online-)Vertrieb in den letzten 36 Monaten

ODER

  • oder Link zu mindestens 3 Tracks (digital) veröffentlicht über einen professionellen (Online-)Vertrieb in den letzten 36 Monaten

ODER

  • Name und Link zur Website der Partner_in und Vertrag über die Zusammenarbeit mit einer/m professionelle/n wirtschaftlichen Partner_in (Booking-Agenturen oder Künstler_innenvermittlungen oder Musiker_innen, die von der/dem Antragsteller_in auf Tourneen begleitet wurden oder etc.)

5. Nachweis über mind. 5 gespielte Konzerte in 2019 durch: Vertrag oder Rechnung oder Links oder Printmittel

6. OPTIONALER Nachweis über durchschnittliche Zuschauer_innenzahl in 2018/2019 bei über 200 Gästen durch: Ticketverkäufe oder Ticketreport je Konzert oder Bestätigung Booking-Agentur/Management

7. Nachweis eines professionell veranstalteten, physisch oder virtuell dargebotenen Konzerts/DJ-Sets in 2020 durch: Link zum Event oder Printmittel oder Programmankündigung

8. Nachweis über die nicht marktgerechte Vergütung durch: Rechnung oder Vertrag und Barquittung oder Kontoauszug des Zahlungseingangs

9. Bestätigung der/des professionellen Veranstalter_in/Club über geringfügige Gagenzahlung durch: Formular (Vorlage siehe Downloadbereich) ODER Bestätigung der/des Auftraggeber_in über die Auszahlung der gesplitteten Gagen an den/die Musiker_in durch: Formular (Vorlage siehe Downloadbereich)

Für künstlerische DJs:

1. Nachweis über Wohnort in Hamburg durch: Meldebestätigung oder Kopie des Personalausweises.

2. Nachweis über selbstständige, künstlerische Tätigkeit durch: Steuernummer

3. OPTIONALER Nachweis über GEMA-, GVL-, KSK-Mitgliedschaften durch: z.B. Mitgliedsnummer

4. Nachweis über min. 10 gespielte DJ-Sets gegen Gage in 2019 durch: Vertrag oder Rechnung oder Zahlungseingang oder Quittung

5. Nachweis über Eintritt bei min. 10 gespielten DJ-Sets in 2019 durch: Links oder Printmittel oder den/die Veranstalter_in

6. OPTIONALER Nachweis über min. 10 gespielte Headliner-Shows gegen Gage in 2019, bei denen Eintritt verlangt wurde durch: Links oder Printmittel oder den/die Veranstalter_in oder Vertrag

7. OPTIONALER Nachweis über technische Hilfsmittel zum Mischen verschiedener Musikstücke durch: Tech-Rider, Fotobeweis

8. OPTIONALER Nachweis über Musikveröffentlichungen in den letzten 36 Monaten veröffentlicht über einen professionellen (Online-)Vertrieb durch: Links und Angabe des (Online-)vertriebs

9. OPTIONALER Nachweis für Gigs außerhalb von Clubs durch: Links oder Printmittel

10. OPTIONALER Nachweis über die Zusammenarbeit mit einer professionellen Booking-Agentur: Links oder Vertrag

11. OPTIONALER Nachweis, dass ihre Live-Darbietungen nach GEMA-Tarif U-K abgerechnet werden durch: Abrechnung

12. Nachweis eines professionell veranstalteten, physisch oder virtuell dargebotenen Konzerts/DJ-Sets in 2020 durch: Link zum Event oder Printmittelbeleg oder Programmankündigung

13. Nachweis über die nicht marktgerechte Vergütung durch: Rechnung/Vertrag und Barquittung oder Kontoauszug des Zahlungseingangs

14. Bestätigung der/des professionellen Veranstalter_in/Club über geringfügige Gagenzahlung durch: Formular (Vorlage siehe Downloadbereich) ODER Bestätigung der/des Auftraggeber_ über die Auszahlung der gesplitteten Gagen an den/die DJ durch: Formular (Vorlage siehe Downloadbereich)

7. Ausschüttung

  • Die Ausschüttung erfolgt nach Antragsprüfung, Bewilligung und Vertragsunterschrift ab sofort und laufend. Die dritte Förderrunde läuft vom 01.03.–30.04.2021.
  • Der Gagenfonds dient nicht der langfristigen Lösung für einzelne Auftritte (physisch oder virtuell) und nicht der dauerhaften Mehrfachförderung, sondern soll die kurz bzw. mittelfristige Realisation von Live-Formaten ermöglichen und bereits gespielte Konzerte und DJ-Sets finanziell stützen.
  • Die Förderung erfolgt ohne Gegenleistung des/der Antragsteller_in.
  • Ein Anspruch der Antragsteller_in auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Auszahlungen erfolgen auf Grundlage des Antrags und der eingereichten Unterlagen nach Abschluss eines Fördervertrags.
  • Für die Versteuerung der Förderung ist der/die Antragsteller_in selbst verantwortlich.
  • Angaben und etwaige Anlagen des Antrags müssen richtig und vollständig sein. Falsche Angaben können dazu führen, dass Betroffene, die die finanzielle Unterstützung wirklich benötigen, leer ausgehen. RockCity Hamburg e.V. behält sich vor, eine etwaig erteilte finanzielle Unterstützung konsequent zurückzufordern, sollte die Entscheidung ganz oder teilweise auf mutwillig oder fahrlässig falschen Angaben der/des Antragsteller_in beruhen.

8. Sonderfallregelung

Sollten berechtigte Zweifel an der Professionalität/Förderungswürdigkeit der Streaming- bzw. Live-Umgebung geben, entscheidet eine Sonderfall-Jury über den Antrag.

 

Service
Service

Wie können wir Ihnen helfen?