Förderprogramm

Innovationsförderung – Distr@l: Digitalisierung stärken – Transfer leben

Förderart:
Zuschuss
Förderbereich:
Existenzgründung & -festigung, Unternehmensfinanzierung, Forschung & Innovation (themenspezifisch), Corona-Hilfe, Digitalisierung
Fördergebiet:
Hessen
Förderberechtigte:
Existenzgründer/in, Hochschule, Unternehmen, Forschungseinrichtung
Ansprechpunkt:

Hessische Staatskanzlei

Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Georg-August-Zinn-Straße 1

65183 Wiesbaden

Weiterführende Links:
Innovationsförderung – Distr@l

Kurzzusammenfassung

Kurztext

Wenn Sie innovative Vorhaben im Bereich Digitalisierung umsetzen wollen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

Volltext

Das Land Hessen unterstützt Sie bei innovativen Digitalisierungsvorhaben und auch bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit digitalem Bezug.

Sie erhalten die Förderung in folgenden Förderlinien:

  • Machbarkeitsstudien
  • Digitale Innovationsprojekte: Modul A, Digitale Produktinnovationen, und Modul B, Digitale Prozessinnovationen
  • Wissens- und Transferprojekte zur Digitalisierung
  • Gründungsförderung im digitalen Kontext: Modul A, Validierung im digitalen Kontext/Spin-off, und Modul B: Wachstum im digitalen Kontext

Außerdem werden anwendungsnahe innovative Projekte zu digitalen Lösungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beziehungsweise zu den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie gefördert.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.

Die Höhe des Zuschusses hängt ab von der Art Ihres Vorhabens.

Ihren Antrag richten Sie bitte an die Hessische Staatskanzlei, Ministerin für Digitale Stratgie und Entwicklung. Die Art des Antragsverfahren hängt davon ab, für welches Vorhaben Sie einen Antrag stellen.

Zusatzinfos 

rechtliche Voraussetzungen

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:

Antragsberechtigt sind

  • für Machbarkeitsstudien und für digitale Innovationsprojekte: kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in Hessen haben, und hessische Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Bei digitalen Innovationsprojekten können außerdem partnerschaftlich eingebundene Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Transfergesellschaften aus Hessen eine Förderung erhalten.
  • für Wissens- und Transferprojekte zur Digitalisierung: Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung (vor allem Hochschulen) und Forschungsinfrastrukturen mit Sitz in Hessen,
  • für Gründungsförderung im digitalen Kontext, Modul A: die staatlich anerkannten, hessischen Hochschulen. Unternehmen können als verbundene Partner eingebunden werden.
  • Gründungsförderung Modul B: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz in Hessen, die bis zu 10 Mitarbeitende haben und bis zu 8 Jahre alt sind. Sie müssen schon erste Umsätze mit digitalen Produkten und Dienstleistungen in ihrem Marktumfeld machen oder glaubhaft nachweisen können, dass sie diese bald machen werden.

Bitte beachten Sie die Voraussetzungen für die einzelnen Förderlinien und auch die Bestimmungen der Richtlinien zur Hessischen Innovationsförderung.

Rechtsgrundlage

Richtlinie

Innovationsförderung – Distr@l: Digitalisierung stärken – Transfer leben

Merkblatt zur Förderlinie 1: Machbarkeitsstudien für digitale Innovationsprojekte

Machbarkeitsstudien sind wichtige Instrumente des Projektmanagements. Sie dienen insbesondere zur Vorbereitung von Innovationsprojekten oder zur unabhängigen Analyse von Sachverhalten. Sie tragen dazu bei, eine Entscheidungsgrundlage über die Durchführbarkeit eines Projektes zu schaffen und mögliche Risiken zu identifizieren. Anhand von Machbarkeitsstudien können die Projektplanung von komplexen Vorhaben strukturiert und die Erfolgsaussichten verbessert werden.

Fördergegenstand

Gefördert werden Tätigkeiten zur Bewertung und Analyse des Potenzials, der Risiken oder der Strukturierung eines Innovationsvorhabens im digitalen Kontext. Ziel dabei ist, die Entscheidungsfindung durch objektive und rationale Darlegung seiner Stärken und Schwächen sowie der Möglichkeiten und Gefahren zu erleichtern. Dies umfasst die Analyse der für die Durchführung eines Vorhabens erforderlichen Ressourcen und Erfolgsaussichten. Die Vorhaben sind in Hessen durchzuführen.

Förderziel

Das Ziel einer Machbarkeitsstudie ist insbesondere der Proof of Concept oder die Ausarbeitung einer Entscheidungsgrundlage über die Durchführbarkeit von neuen Innovationsprojekten. Dabei sollen verschiedene Perspektiven für alternative Lösungswege eingenommen werden. Eigene Untersuchungen und Recherchen sowie Expertenbefragungen liefern die Grundlagen für eine strukturierte Projektplanung. Aus den Ergebnissen der Untersuchung sollen wirtschaftliche, wissenschaftliche oder gesellschaftliche Handlungsfelder und Handlungsmöglichkeiten ableitbar werden. Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie kann auch der negative Machbarkeitsnachweis sein. Als abgeschlossenes Produkt einer Förderung kann die Machbarkeitsstudie nach Abschluss veröffentlicht und verbreitet werden. Die Studien können der Vorbereitung von Innovationsprojekten bei der EU, dem Bund und im Land dienen. Ein Anspruch auf Förderung kann nicht abgeleitet werden.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz oder Betriebsstätte in Hessen sowie hessische Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Art und Umfang der Förderung

Zuwendungsfähige Ausgaben für Machbarkeitsstudien können mit anteiligen Zuschüssen in Höhe von bis zu 100.000 Euro (Förderquote max. 50%) aus Landesmitteln gefördert werden. Die Laufzeit der Förderung von Machbarkeitsstudien ist auf 12 Monate begrenzt.

Zuwendungsfähige Ausgaben sind Personalausgaben, Sachausgaben und Ausgaben für externe Beratung und gleichwertige Dienstleistungen, die für die Durchführbarkeitsstudien unmittelbar erforderlich sind. Investitionen sind von einer Förderung ausgenommen.

Antrags- und Förderverfahren

Ein Vorhaben darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Das Antragsverfahren ist einstufig.

Das Antragsverfahren beginnt mit der Einreichung einer Projektbeschreibung im Fachreferat D2, in welcher die Zielstellung und die Durchführung der Studie dargelegt werden.

Das Fachreferat stellt für die Projektbeschreibung eine Gliederung zur Verfügung. Es wird empfohlen, den formalen Antrag, welcher im nächsten Schritt erforderlich wird, im Entwurf bereits jetzt mit der WIBank abzustimmen. Im begründeten Ausnahmefall kann ein vorzeitiger Vorhabenbeginn beantragt werden.

Damit die Förderfähigkeit und die Förderwürdigkeit eines beantragten Vorhabens bewertet werden kann, soll die Projektbeschreibung die vorgegebenen Punkte verständlich und so konkret wie möglich darstellen. Abweichende oder unvollständige Angaben können die Bearbeitung verzögern oder zur Ablehnung führen.

Die Projektbeschreibung wird auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen anhand transparenter Bewertungskriterien geprüft und einem Beratungsgremium zur Diskussion vorgelegt. Das Beratungsgremium spricht im positiven Fall eine Förderempfehlung aus.

Nach Abschluss der formalen Prüfung des Antrags im Entwurf und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen schließt das Antragsverfahren mit der Einreichung eines formalen Antrags auf Förderung (unterzeichnet) bei der WIBank ab. Sobald ein Zuwendungsbescheid der WIBank ausgestellt oder eine formelle Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns erteilt wurde, kann mit dem Vorhaben begonnen werden.

Während der Projektlaufzeit können Fördermittel bei der WIBank abgerufen werden. Nach Ablauf eines Haushaltjahres ist ein Nachweis über die Verwendung der Mittel anhand prüfbarer Belege zu erbringen. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie ist diese in digitaler Schriftform (inkl. Grafiken, Tabellen und Anhänge) vorzulegen.

Bewertungskriterien

Die Vorhaben werden nach einem standardisierten Schema anhand der Antragsunterlagen in folgenden Kategorien bewertet:

  • Darstellung der Innovation und Ausgangslage
  • Darstellung der Inhalte und Ziele
  • Darstellung der Akteure und der Kompetenzen
  • Darstellung des Marktpotentials und Wettbewerbs
  • Darstellung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit
  • Darstellung der Nachhaltigkeitspotentiale

Fördergrundlagen

Der Bewilligung, Auszahlung sowie Prüfung der Verwendung liegen in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde:

  • Richtlinien des Landes Hessen zur Innovationsförderung
  • Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung – AGVO)
  • Landeshaushaltsordnung des Landes Hessen (LHO) § 23 und § 44 und Anlage 2 zu § 44 (ANBest-P)
  • Gemeinsamer Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen; Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Kontakt und Beratung

Vor Beginn eines Vorhabens können fachliche Fragen mit den Ansprechpersonen im Fachreferat D2 geklärt werden.

Die Kontaktdaten, die Gliederung für die Projektbeschreibung und ein Strukturierungsvorschlag für eine Studie sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://digitales.hessen.de/

Formale Fragen zur Förderung können mit den Ansprechpersonen in der WIBank besprochen werden.

Die Kontaktdaten sowie der formale Antrag auf Förderung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://www.wibank.de/

 

Merkblatt zur Förderlinie 2A: Digitale Produktinnovationen

Digitale Produkte und Technologien sind anhand konkreter gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Problemstellungen zu entwickeln. Daher wird das Ziel verfolgt, exzellente digitale Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in die Praxis zu bringen und damit die wirtschaftlichen Potentiale der Digitalisierungsforschung zu heben. Diese Fördermaßnahme dient dazu, die Innovationskraft in hessischen Unternehmen zu stärken, die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu erhöhen und erfolgreiche Innovationen und Ergebnisse sichtbar zu machen.

Fördergegenstand

Gefördert werden Innovationsprojekte (Forschung und Entwicklung) zur Erprobung oder Schaffung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen im Bereich Digitalisierung sowie die Umsetzung digitaler Anwendung. Gefördert werden können Einzelvorhaben oder Verbundvorhaben, in denen mehrere Akteure kooperieren. Die Vorhaben sind in Hessen durchzuführen.

Komplexe digitale Innovationsprojekte bedürfen einer professionellen Planung. Es bietet sich daher an, vor dem eigentlichen, aufwändigen und kostenintensiven Vorhaben eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Die Durchführung von Machbarkeitsstudien kann über die Förderlinie 1 beantragt werden.

Förderziel

Ziel ist die Entwicklung innovativer digitaler Produkte oder Dienstleistungen. In den geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben können beispielweise Demonstratoren, Prototypen bzw. prototypische Verfahren entwickelt werden, die einen Funktionsnachweis digitaler Technologien auf Systemebene erbringen. Diese Entwicklungsstufe lässt insbesondere bei Softwareprodukten Aussagen zu Interoperabilität, Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit der Systeme zu. Darüber hinaus können Entwicklungsstufen erreicht werden, die das Testen prototypischer Systeme oder Verfahren in einer simulierten Umgebung, der Demonstration in Einsatzumgebung oder dem Bestehen innovativer Dienstleistungen in ersten Einsatztests umfassen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz oder Betriebsstätte in Hessen sowie hessische Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus können partnerschaftlich eingebundene Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Transfergesellschaften aus Hessen gefördert werden.

Art und Umfang der Förderung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Bereich Digitalisierung können mit anteiligen Zuschüssen in Höhe von 100.000 Euro bis zu 500.000 Euro aus Landesmitteln gefördert werden. Die Laufzeit der Vorhaben ist auf 12–36 Monate begrenzt.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft können bis max. 50% gefördert werden. Bei der Bemessung der Förderhöhe werden der Forschungscharakter des Vorhabens und die Unternehmensgröße berücksichtigt. Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im Vorhaben nicht-wirtschaftlich tätig sind, können bis max. 90% gefördert werden. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) als Antragsteller (Konsortialführung) können bis 100% gefördert werden.

Zuwendungsfähig sind insbesondere Personalausgaben, Ausgaben für Verbrauchsmaterial und Betriebsmittel, für Instrumente und Ausrüstungen, soweit und solange sie für das Vorhaben genutzt werden, für externe Auftragsforschung, Beratung und gleichwertige Dienstleistungen, sofern sie für die Durchführung des Vorhabens unmittelbar erforderlich sind. Die Einhaltung einschlägiger Vergabevorschriften wird vorausgesetzt. Investitionen sind von einer Förderung ausgenommen.

Antrags- und Förderverfahren

Ein Vorhaben darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Für die Beantragung einer Förderung stehen zwei Wege offen:

Option 1:

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die erste Stufe beginnt mit der Einreichung einer Skizze im Fachreferat D2. In der Skizze sind insbesondere die Zielstellung und Durchführung des Vorhabens sowie die Verwertungspotentiale zu beschreiben. Die Skizze wird auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen geprüft und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen einem Beratungsgremium zur Diskussion vorgelegt. Das Beratungsgremium fordert im positiven Fall zur Antragstellung auf. Für diesen Schritt ist eine Projektbeschreibung beim Fachreferat einzureichen. In der Projektbeschreibung sind das Vorhaben und die angestrebten Ergebnisse ausführlicher darzulegen und ggf. Auflagen des Beratungsgremiums zu berücksichtigen.

Option 2:

Dieser Weg steht Antragstellern offen, die im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie durchgeführt haben. Das verkürzte Antragsverfahren ist einstufig. Beim Fachreferat ist eine Projektbeschreibung und die fertiggestellte Machbarkeitsstudie einzureichen.

Das Fachreferat stellt für Skizze und Projektbeschreibung eine Gliederung zur Verfügung. Bei Verbundvorhaben ist der Projektbeschreibung der Entwurf eines Kooperationsvertrags1) beizufügen.

Es wird empfohlen, den formalen Antrag, welcher im nächsten Schritt erforderlich wird, im Entwurf bereits jetzt mit der WIBank abzustimmen. Im begründeten Ausnahmefall kann ein vorzeitiger Vorhabenbeginn beantragt werden.

Damit die Förderfähigkeit und die Förderwürdigkeit eines beantragten Vorhabens bewertet werden kann, soll die Projektbeschreibung die vorgegebenen Punkte verständlich und so konkret wie möglich darstellen. Abweichende oder unvollständige Angaben können die Bearbeitung verzögern oder zur Ablehnung führen.

Die Unterlagen werden nach Einreichung auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen anhand transparenter Bewertungskriterien geprüft. Bei Option 1 wird bei Bedarf ergänzend ein externes Fachgutachten eingeholt. Die Projektbeschreibung wird einem Beratungsgremium zur Diskussion vorgelegt. Das Beratungsgremium spricht im positiven Fall eine Förderempfehlung aus.

Nach Abschluss der formalen Prüfung des Antrags im Entwurf und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen schließt das Antragsverfahren mit der Einreichung eines formalen Antrags auf Förderung (unterzeichnet) bei der WIBank ab. Sobald ein Zuwendungsbescheid der WIBank ausgestellt oder eine formelle Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns erteilt wurde, kann mit dem Vorhaben begonnen werden

Während der Projektlaufzeit können Fördermittel bei der WIBank abgerufen werden. Nach Ablauf eines Haushaltjahres ist ein Nachweis über die Verwendung der Mittel anhand prüfbarer Belege zu erbringen. Nach Abschluss des Vorhabens ist ein ausführlicher Sachbericht in digitaler Form vorzulegen. Für den Sachbericht wird eine Gliederung zur Verfügung gestellt.

Die Projektergebnisse werden nach Projektende im Rahmen einer Abschlussevaluierung vor Ort unter Teilnahme von Vertretern des Fachreferates geprüft.

Bewertungskriterien

Die Vorhaben werden nach einem standardisierten Schema anhand der Antragsunterlagen in folgenden Kategorien bewertet:

  • Darstellung der Innovation und Ausgangslage
  • Darstellung der Inhalte und Ziele
  • Darstellung der Akteure und der Kompetenzen
  • Darstellung des Marktpotentials und Wettbewerbs
  • Darstellung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit
  • Darstellung der Nachhaltigkeitspotentiale

Fördergrundlagen

Der Bewilligung, Auszahlung sowie Prüfung der Verwendung liegen in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde:

  • Richtlinien des Landes Hessen zur Innovationsförderung
  • Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung – AGVO)
  • Landeshaushaltsordnung des Landes Hessen (LHO) § 23 und § 44 und Anlage 2 zu § 44 (ANBest-P)
  • Gemeinsamer Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen; Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Kontakt und Beratung

Vor Beginn eines Vorhabens können fachliche Fragen mit den Ansprechpersonen im Fachreferat D2 geklärt werden.

Die Kontaktdaten, die Gliederung für die Skizze und die Projektbeschreibung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://digitales.hessen.de/

Formale Fragen zur Förderung können mit den Ansprechpersonen in der WIBank besprochen werden.

Die Kontaktdaten sowie der formale Antrag auf Förderung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://www.wibank.de/

                        

1) Siehe beispielsweise BMWi: „Mustervereinbarungen für Forschungs- und Entwicklungskooperationen. Ein Leitfaden für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“ (3. Auflage, Juli 2017) oder „Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten“.
Zu vereinbaren sind u.a. Regelungen hinsichtlich der Rechte der Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen bei wirksamer Zusammenarbeit mit Unternehmen gemäß Unionsrahmen Ziffer 2.2.2.

 

Merkblatt zur Förderlinie 2B: Digitale Prozessinnovationen

Prozessinnovationen sind Verbesserungen an betrieblichen Abläufen oder Geschäftsprozessen. Sie können mittels digitalen Technologien effizienter ausgestaltet werden und bieten die Chance, die Produktivität zu erhöhen und Kosten zu senken. Es wird das Ziel verfolgt, exzellente digitale Prozessinnovationen in die Praxis zu bringen und damit die wirtschaftlichen Potentiale der Digitalisierung zu heben. Diese Fördermaßnahme dient dazu, die Innovationskraft in hessischen Unternehmen zu stärken, die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu erhöhen und erfolgreiche digitalen Transformationsprozesse sichtbar zu machen.

Fördergegenstand

Gefördert werden Vorhaben zur Anwendung einer neuen oder wesentlich verbesserten Methode für die Produktion oder die Erbringung von Leistungen mit dem Fokus auf Digitalisierung. Dies schließt wesentliche Änderungen bei den Techniken, den Ausrüstungen oder der Software ein. Gefördert werden können Einzelvorhaben oder Verbundvorhaben, in denen mehrere Akteure kooperieren. Die Vorhaben sind in Hessen durchzuführen.

Komplexe digitale Prozessinnovationen bedürfen einer professionellen Planung. Es bietet sich daher an, vor dem eigentlichen, aufwändigen und kostenintensiven Vorhaben eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Die Durchführung von Machbarkeitsstudien kann über die Förderlinie 1 beantragt werden.

Förderziel

Geschäfts-, Produktions- oder Interaktionsprozesse jeder Art können im Zuge der Digitalisierung flexibler und individueller gestaltet werden. Die Ergebnisse lassen sich an relevanten Output-Indikatoren wie Kosten, Qualität, Flexibilität oder Effizienz bemessen. Daneben lassen sich auch schlanke, medienbruchfreie, arbeitsfreundliche und ressourcenschonende Prozesse realisieren. Insbesondere in der gewerblichen Wirtschaft wird angestrebt, eine Optimierung der Wertschöpfungskette zu erreichen. Prozessinnovationen müssen im ersten Schritt im eigenen Unternehmen angestoßen und umgesetzt werden, lassen sich perspektivisch jedoch auch auf vor- und nachgelagerte Wertschöpfungsaktivitäten von Partnern ausweiten. Herauszuarbeiten ist der Nutzen, den die Digitalisierung für Unternehmensprozesse schafft, d.h. die Stellschrauben für Veränderungen zu identifizieren, die nötig sind, um interne Prozesse optimal zu gestalten und unter Berücksichtigung der Interessen der Mitarbeiter und Interessengruppen umzusetzen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz oder Betriebsstätte in Hessen. Darüber hinaus können partnerschaftlich eingebundene Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Transfergesellschaften aus Hessen gefördert werden.

Art und Umfang der Förderung

Vorhaben zur digitalen Transformation von Prozessen und Strukturen können mit anteiligen Zuschüssen in Höhe von 100.000 Euro bis zu 500.000 Euro aus Landesmitteln gefördert werden. Die Laufzeit der Vorhaben ist auf 12–36 Monate begrenzt.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft können bis max. 50% gefördert werden. Partnerschaftlich eingebundene Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im Vorhaben nichtwirtschaftlich tätig sind, können bis max. 90% gefördert werden.

Zuwendungsfähig sind insbesondere Personalausgaben, Ausgaben für Verbrauchsmaterial und Betriebsmittel, für Instrumente und Ausrüstungen, soweit und solange sie für das Vorhaben genutzt werden, für externe Auftragsforschung, Beratung und gleichwertige Dienstleistungen, sofern sie für die Durchführung des Vorhabens unmittelbar erforderlich sind. Die Einhaltung einschlägiger Vergabevorschriften wird vorausgesetzt. Investitionen sind von einer Förderung ausgenommen.

Antrags- und Förderverfahren

Ein Vorhaben darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Für die Beantragung einer Förderung stehen zwei Wege offen:

Option 1:

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die erste Stufe beginnt mit der Einreichung einer Skizze im Fachreferat D2. In der Skizze sind insbesondere die Zielstellung und Durchführung des Vorhabens sowie die Potentiale zur digitalen Transformation zu beschreiben. Die Skizze wird auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen geprüft und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen einem Beratungsgremium zur Diskussion vorgelegt. Das Beratungsgremium fordert im positiven Fall zur Antragstellung auf. Für diesen Schritt ist eine Projektbeschreibung beim Fachreferat einzureichen. In der Projektbeschreibung sind das Vorhaben und die angestrebten Ergebnisse ausführlicher darzulegen und ggf. Auflagen des Beratungsgremiums zu berücksichtigen.

Option 2:

Dieser Weg steht Antragstellern offen, die im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie durchgeführt haben. Das verkürzte Antragsverfahren ist einstufig. Beim Fachreferat ist eine Projektbeschreibung und die fertiggestellte Machbarkeitsstudie einzureichen.

Das Fachreferat stellt für Skizze und Projektbeschreibung eine Gliederung zur Verfügung. Bei Verbundvorhaben ist der Projektbeschreibung der Entwurf eines Kooperationsvertrags1) beizufügen. Es wird empfohlen, den formalen Antrag, welcher im nächsten Schritt erforderlich wird, im Entwurf bereits jetzt mit der WIBank abzustimmen. Im begründeten Ausnahmefall kann ein vorzeitiger Vorhabenbeginn beantragt werden.

Damit die Förderfähigkeit und die Förderwürdigkeit eines beantragten Vorhabens bewertet werden kann, soll die Projektbeschreibung die vorgegebenen Punkte verständlich und so konkret wie möglich darstellen. Abweichende oder unvollständige Angaben können die Bearbeitung verzögern oder zur Ablehnung führen.

Die Unterlagen werden nach Einreichung auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen anhand transparenter Bewertungskriterien geprüft. Bei Option 1 wird bei Bedarf ergänzend ein externes Fachgutachten eingeholt. Die Projektbeschreibung wird einem Beratungsgremium zur Diskussion vorgelegt. Das Beratungsgremium spricht im positiven Fall eine Förderempfehlung aus.

Nach Abschluss der formalen Prüfung des Antrags im Entwurf und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen schließt das Antragsverfahren mit der Einreichung eines formalen Antrags auf Förderung (unterzeichnet) bei der WIBank ab. Sobald ein Zuwendungsbescheid der WIBank ausgestellt oder eine formelle Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns erteilt wurde, kann mit dem Vorhaben begonnen werden.

Während der Projektlaufzeit können Fördermittel bei der WIBank abgerufen werden. Nach Ablauf eines Haushaltjahres ist ein Nachweis über die Verwendung der Mittel anhand prüfbarer Belege zu erbringen. Nach Abschluss des Vorhabens ist ein ausführlicher Sachbericht in digitaler Form vorzulegen. Für den Sachbericht wird eine Gliederung zur Verfügung gestellt.

Die Projektergebnisse werden nach Projektende im Rahmen einer Abschlussevaluierung vor Ort unter Teilnahme von Vertretern des Fachreferates geprüft.

Bewertungskriterien

Die Vorhaben werden nach einem standardisierten Schema anhand der Antragsunterlagen in folgenden Kategorien bewertet:

  • Darstellung der Innovation und Ausgangslage
  • Darstellung der Inhalte und Ziele
  • Darstellung der Akteure und der Kompetenzen
  • Darstellung des Marktpotentials und Wettbewerbs
  • Darstellung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit
  • Darstellung der Nachhaltigkeitspotentiale

Fördergrundlagen

Der Bewilligung, Auszahlung sowie Prüfung der Verwendung liegen in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde:

  • Richtlinien des Landes Hessen zur Innovationsförderung
  • Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung – AGVO)
  • Landeshaushaltsordnung des Landes Hessen (LHO) § 23 und § 44 und Anlage 2 zu § 44 (ANBest-P)
  • Gemeinsamer Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen; Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Kontakt und Beratung

Vor Beginn eines Vorhabens können fachliche Fragen mit den Ansprechpersonen im Fachreferat D2 geklärt werden.

Die Kontaktdaten, die Gliederung für die Skizze und die Projektbeschreibung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://digitales.hessen.de/

Formale Fragen zur Förderung können mit den Ansprechpersonen in der WIBank besprochen werden.

Die Kontaktdaten sowie der formale Antrag auf Förderung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://www.wibank.de/

                        

1) Siehe beispielsweise BMWi: „Mustervereinbarungen für Forschungs- und Entwicklungskooperationen. Ein Leitfaden für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“ (3. Auflage, Juli 2017) oder „Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten“.
Zu vereinbaren sind u.a. Regelungen hinsichtlich der Rechte der Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen bei wirksamer Zusammenarbeit mit Unternehmen gemäß Unionsrahmen Ziffer 2.2.2.

 

Merkblatt zur Förderlinie 3: Wissens- und Technologietransfer zur Digitalisierung

Die an hessischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen erarbeiteten Forschungsergebnisse und das damit verknüpfte Wissen sind wesentliche Ressourcen, die zum größtmöglichen Nutzen für die Gesellschaft eingesetzt werden sollen. Aus den Austauschprozessen mit Wirtschaft und Gesellschaft werden gleichzeitig Praxisbezug, Relevanz und Aktualität in Forschung, Studium und Lehre sichergestellt.

Fördergegenstand

Den Wissens- und Technologietransfer umfasst die Gewinnung und die Erfassung von Wissen, Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Kompetenzen mit dem Ziel, diese weit zu verbreiten sowie nutzbar und verwertbar zu machen. Vorhaben des Wissens- und Technologietransfers im Bereich der Digitalisierung können von einem Antragsteller (Einzelvorhaben) beantragt werden. Das Vorhaben darf keine wirtschaftliche Tätigkeit darstellen (also nicht auf einem bestimmten Markt Produkte oder Dienstleistungen anbieten). Im Sinne des Unionsrahmens sind Ausbildung, unabhängige Forschung und Entwicklung, Verbreitung von Forschungsergebnissen und Wissenstransfer keine wirtschaftlichen Tätigkeiten.

Förderziel

Ziel der Förderung ist die Erhöhung des Bildungsangebotes zu digitalen Inhalten und Themen für die Wirtschaft durch die Förderung von Plattformen und Maßnahmen zum Transfer an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zusammenführung von Forschung und Technologieentwicklung mit innovativen Anwendungsperspektiven unterstützt den aktiven Transfer von Forschungsergebnissen und wissenschaftlichem Know-how in die praktische Anwendung. Dazu gehört auch ein kontinuierlicher Austausch mit der Industrie in allen Phasen von Forschung und Wissensgenerierung. In der Praxis können Unternehmen kurz- und mittelfristig von Technologien im engeren Sinne, von wissenschaftlichen Ergebnissen, von Wissen und Services, die in neue Produkte und Verfahren münden, profitieren.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung (insbesondere Hochschulen) und Forschungsinfrastrukturen mit Sitz in Hessen entsprechend der Definitionen des Unionsrahmens Kap. 13, Buchstaben ee) und ff).

Art und Umfang der Förderung

Zuwendungsfähige Ausgaben für Vorhaben des Wissens- und Technologietransfers können mit anteiligen Zuschüssen in Höhe von 100.000 bis zu 1.000.000 Euro (Förderquote max. 90%) aus Landesmitteln gefördert werden.

Zuwendungsfähige Ausgaben sind Personalausgaben, Sachausgaben und Ausgaben für externe Beratung und gleichwertige Dienstleistungen, die für das Vorhaben unmittelbar erforderlich sind. Investitionen sind von einer Förderung ausgenommen. Die Laufzeit der Förderung ist auf 36 Monate begrenzt.

Antrags- und Förderverfahren

Ein Vorhaben darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Aufgrund der meist hohen Komplexität der Vorhaben wird potentiellen Antragstellern eine Beratung durch das Fachreferat angeboten. Im Anschluss an eine Beratung kann eine Skizze mit der inhaltlichen Beschreibung des Vorhabens beim Fachreferat D2 eingereicht werden.

Das Vorhaben wird auf Erfüllung der Fördervoraussetzungen geprüft und ggf. alternative Fördermöglichkeiten oder Ansprechpartner benannt. Das weitere Antragsverfahren mit der Einreichung einer Projektbeschreibung kann beschritten werden, sofern das fachpolitische Interesse durch das Fachreferat festgestellt wird.

Das Fachreferat stellt für Skizze und Projektbeschreibung eine Gliederung zur Verfügung. Es wird empfohlen, den formalen Antrag, welcher im nächsten Schritt erforderlich wird, im Entwurf bereits jetzt mit der WIBank abzustimmen. Im begründeten Ausnahmefall kann ein vorzeitiger Vorhabenbeginn beantragt werden.

Damit die Förderfähigkeit und die Förderwürdigkeit eines beantragten Vorhabens bewertet werden kann, soll die Projektbeschreibung die vorgegebenen Punkte verständlich und so konkret wie möglich darstellen. Abweichende oder unvollständige Angaben können die Bearbeitung verzögern oder zur Ablehnung führen.

Die Unterlagen werden nach Einreichung auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen anhand transparenter Bewertungskriterien geprüft und bei Bedarf wird ergänzend ein externes Fachgutachten eingeholt. Die Projektbeschreibung wird einem Beratungsgremium zur Diskussion vorgelegt. Das Beratungsgremium spricht im positiven Fall eine Förderempfehlung aus.

Nach Abschluss der formalen Prüfung des Antrags im Entwurf und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen schließt das Antragsverfahren mit der Einreichung eines formalen Antrags auf Förderung (unterzeichnet) bei der WIBank ab. Sobald ein Zuwendungsbescheid der WIBank ausgestellt oder eine formelle Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns erteilt wurde, kann mit dem Vorhaben begonnen werden.

Während der Projektlaufzeit können Fördermittel bei der WIBank abgerufen werden. Nach Ablauf eines Haushaltjahres ist ein Nachweis über die Verwendung der Mittel anhand prüfbarer Belege zu erbringen. Nach Abschluss des Vorhabens ist ein ausführlicher Sachbericht in digitaler Form vorzulegen. Für den Sachbericht wird eine Gliederung zur Verfügung gestellt.

Die Projektergebnisse werden nach Projektende im Rahmen einer Abschlussevaluierung vor Ort unter Teilnahme von Vertretern des Fachreferates geprüft.

Bewertungskriterien

Die Vorhaben werden nach einem standardisierten Schema anhand der Antragsunterlagen in folgenden Kategorien bewertet:

  • Darstellung der Innovation und Ausgangslage
  • Darstellung der Inhalte und Ziele
  • Darstellung der Akteure und der Kompetenzen
  • Darstellung des Marktpotentials und Wettbewerbs
  • Darstellung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit
  • Darstellung der Nachhaltigkeitspotentiale

Fördergrundlagen

Der Bewilligung, Auszahlung sowie Prüfung der Verwendung liegen in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde:

  • Richtlinien des Landes Hessen zur Innovationsförderung
  • Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (2014/C 198/01)
  • Landeshaushaltsordnung des Landes Hessen (LHO) § 23 und § 44 und Anlage 2 zu § 44 (ANBest-P)
  • Gemeinsamer Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen; Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Kontakt und Beratung

Vor Beginn eines Vorhabens können fachliche Fragen mit den Ansprechpersonen im Fachreferat D2 geklärt werden.

Die Kontaktdaten, die Gliederung für die Skizze und die Projektbeschreibung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://digitales.hessen.de/

Formale Fragen zur Förderung können mit den Ansprechpersonen in der WIBank besprochen werden.

Die Kontaktdaten sowie der formale Antrag auf Förderung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://www.wibank.de/

 

Merkblatt zur Förderlinie 4A: Validierung im digitalen Kontext

In der Hochschulforschung entstehen spannende neue Erkenntnisse, die überwiegend in Publikationen münden und damit einer breiten Öffentlichkeit zugeführt werden. Ergebnisse könnten bereits frühzeitig von den Forschenden in der Hochschule dahingehend geprüft werden, ob daraus eine marktrelevante Anwendung entstehen kann. Um herauszufinden, ob Ergebnissen aus der Hochschulforschung in eine mögliche Anwendung transferiert werden können, bedarf es mitunter aber eines langjährigen, mühevollen und kostenintensiven Validierungsprozesses. Erst dann kann objektiv bewertet werden, ob aussichtsreiche Forschungsergebnisse auch tatsächlich das Potential für eine marktrelevante Anwendung aufweisen und sich das Risiko einer anschließenden Unternehmensgründung lohnt. Diese Fördermaßnahme dient dazu, die Überführung von Forschungsergebnissen aus den hessischen Hochschulen in die wirtschaftliche Anwendung zu beschleunigen, erfolgreiche digitale Innovationen sichtbar zu machen und letztendlich Ausgründungen zu unterstützen.

Fördergegenstand

Gefördert werden Vorhaben zur Validierung von Forschungsergebnissen mit digitalem Bezug an hessischen Hochschulen. Das dort angestellte wissenschaftliche Personal bzw. Absolvierende sollen dabei unterstützt werden, das Innovationspotenzial von zuvor selbsterbrachten Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zu prüfen, nachzuweisen sowie mögliche Anwendungsbereiche im wirtschaftlichen Kontext für sich zu erschließen. Es ist das Ziel der Fördermaßnahme, Absolvierende einer Hochschule durch die praxisorientierte Validierung ihrer Ergebnisse dabei zu unterstützen, eine Existenz- bzw. Unternehmensgründung anzustoßen. Gleichzeitig kann das Risiko für Dritte, in die weitere Entwicklung zu investieren, verringert werden.

Förderziel

Ziel ist die Überprüfung und Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zu innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen mit digitalem Bezug. Die Förderung von Wissenschaftler/innen kann beispielsweise Tätigkeiten zur Entwicklung von praxisgerechten Demonstratoren oder Funktionsmodellen, die Durchführung von Testreihen oder Pilotanwendungen, die anwendungsorientierte Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen, die Anpassung an neue Anwendungsbereiche sowie die Analyse und Bewertung wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Innovationspotenziale umfassen.

Gestärkt werden sollen Teams von mind. zwei und max. fünf Personen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Validierungsphase eines digitalen Vorhabens. Gleichzeitig soll der Entrepreneurgedanke an den Hochschulen verankert werden, insbesondere mit Blick auf die besondere Dynamik im Bereich Digitalisierung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind die staatlich anerkannten, hessischen Hochschulen. Unternehmen können als assoziierte Partner eingebunden werden, um beispielsweise unentgeltlich Produkte und Verfahren zu erproben sowie Daten und Anlagen oder Personal für Experteninterviews zur Verfügung zu stellen.

Art und Umfang der Förderung

Validierungsvorhaben aus dem Bereich Digitalisierung können mit anteiligen Zuschüssen in Höhe von bis zu 1.000.000 Euro (Förderquote max. 100%) aus Landesmitteln gefördert werden. Die Laufzeit der Vorhaben ist auf 12–24 Monate begrenzt. Zuwendungsfähig sind insbesondere Personalausgaben für bis zu fünf Personen. Investitionen sind von einer Förderung ausgenommen.

Gefördert werden können nur nichtwirtschaftliche Tätigkeiten der Einrichtung. Eine Förderung ist nicht möglich, sofern bereits Vereinbarungen mit Verwertern oder Anwendern in Bezug auf den Fördergegenstand geschlossen wurden oder wirtschaftlich verwertbare Nutzungsrechte Dritter bestehen.

Antrags- und Förderverfahren

Ein Vorhaben darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Die erste Stufe beginnt mit der Einreichung einer Skizze beim Fachreferat D2. Die antragstellende Hochschule begleitet die gesamte Antragstellung federführend und beschreibt eigene Leistungen (z.B. Rechtsberatung, Inkubator, Ausstattung, Sachmittel) sowie die Unterstützung über den gesamten Projektzeitraum. Kern der Skizze ist die Beschreibung der Kompetenzen des validierenden Teams sowie die Zielstellung und die Durchführungsplanung des Validierungsvorhabens. Die eingereichte Skizze wird vom Fachreferat auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen geprüft und einer Expertenjury zur Bewertung vorgelegt. Die Jury fordert im positiven Fall zur Antragstellung auf.

Für diesen Schritt ist eine Projektbeschreibung beim Fachreferat einzureichen. In der Projektbeschreibung sind das Vorhaben und die angestrebten Ergebnisse ausführlicher darzulegen und ggf. Auflagen der Jury zu berücksichtigen.

Das Fachreferat stellt für Skizze und Projektbeschreibung eine Gliederung zur Verfügung. Von eingebundenen Unternehmen sind Absichtserklärungen über die Motivation und beabsichtigte Leistungen beizufügen. Es wird empfohlen, den formalen Antrag, welcher im nächsten Schritt erforderlich wird, im Entwurf bereits jetzt mit der WIBank abzustimmen. Im begründeten Ausnahmefall kann ein vorzeitiger Vorhabenbeginn beantragt werden.

Damit die Förderfähigkeit und die Förderwürdigkeit eines beantragten Vorhabens bewertet werden kann, soll die Projektbeschreibung die vorgegebenen Punkte verständlich und so konkret wie möglich darstellen. Abweichende oder unvollständige Angaben können die Bearbeitung verzögern oder zur Ablehnung führen.

Die Unterlagen werden nach Einreichung auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen anhand transparenter Bewertungskriterien geprüft und bei Bedarf wird ergänzend ein externes Fachgutachten eingeholt. Es kann, soweit vorhanden, auch ein Businessplan (max. 40 Seiten) eingereicht werden. Sofern die Projektbeschreibung überzeugt, wird das Team für eine Präsentation seines Vorhabens zu einer Jurysitzung eingeladen. Die Jury spricht im positiven Fall eine Förderempfehlung aus.

Nach Abschluss der formalen Prüfung des Antrags im Entwurf und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen schließt das Antragsverfahren mit der Einreichung eines formalen Antrags auf Förderung (unterzeichnet) bei der WIBank ab. Sobald ein Zuwendungsbescheid der WIBank ausgestellt oder eine formelle Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns erteilt wurde, kann mit dem Vorhaben begonnen werden

Während der Projektlaufzeit können Fördermittel bei der WIBank abgerufen werden. Nach Ablauf eines Haushaltjahres ist ein Nachweis über die Verwendung der Mittel anhand prüfbarer Belege zu erbringen. Nach Abschluss des Vorhabens ist ein ausführlicher Sachbericht in digitaler Form vorzulegen. Für den Sachbericht wird eine Gliederung zur Verfügung gestellt.

Vor Abschluss des ersten Förderjahres wird das Vorhaben durch die Vorlage eines Zwischenstandberichts im Fachreferat sowie im Rahmen einer Präsentation der Projektergebnisse von der Jury geprüft. Darzustellen ist der bisherige Projektfortschritt, die erreichten Ergebnisse/Meilensteine in Bezug auf das angestrebte Projektziel, Erfolge, Hindernisse und Abweichungen. Bei Abweichungen sind Lösungswege und ggf. eine Neuplanung der nächsten Schritte (Arbeits- und Meilensteinplan, Ausgaben- und Finanzierungsplan) erforderlich. Bei positiver Bewertung der Zwischenergebnisse durch die Jury kann das beantragte zweite Projektjahr fortgeführt werden.

Bewertungskriterien

Die Vorhaben werden nach einem standardisierten Schema anhand der Antragsunterlagen in folgenden Kategorien bewertet:

  • Darstellung der Innovation und Ausgangslage
  • Darstellung der Inhalte und Ziele
  • Darstellung der Akteure und der Kompetenzen
  • Darstellung des Marktpotentials und Wettbewerbs
  • Darstellung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit
  • Darstellung der Nachhaltigkeitspotentiale

Fördergrundlagen

Der Bewilligung, Auszahlung sowie Prüfung der Verwendung liegen in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde:

  • Merkblatt zur Förderlinie 4A: Validierung im digitalen Kontext
  • Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (2014/C 198/01)
  • Landeshaushaltsordnung des Landes Hessen (LHO) § 23 und § 44 und Anlage 2 zu § 44 (ANBest-P)
  • Gemeinsamer Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen; Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Kontakt und Beratung

Vor Beginn eines Vorhabens können fachliche Fragen mit den Ansprechpersonen im Fachreferat D2 geklärt werden.

Die Kontaktdaten, die Gliederung für die Skizze und die Projektbeschreibung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://digitales.hessen.de/digitale-zukunft/distral-foerderprogramm

Formale Fragen zur Förderung können mit den Ansprechpersonen in der WIBank besprochen werden.

Die Kontaktdaten sowie der formale Antrag auf Förderung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://www.wibank.de/wibank/distral/distr-l-518138

 

Merkblatt zur Förderlinie 4B: Wachstum im digitalen Kontext

Diese Fördermaßnahme dient dazu, Innovationssprünge in Start-ups bzw. signifikante Weiterentwicklungen des vorhandenen Produkt-/Dienstleistungsportfolios im digitalen Kontext auszulösen. Das Innovationsprojekt soll zu einer Steigerung der Wertschöpfung, zu neuen Produkten, zu neuen Dienstleistungsmodellen begleitend zu Produkten oder einer Weiterentwicklung vom Dienstleister zum Produzenten im digitalen Kontext führen. Eine laterale Ausdehnung der Aktivitäten des Unternehmens (neue Niederlassung, Marktstudien/konzepte o.ä.) wird mit der Fördermaßnahme nicht adressiert.

Fördergegenstand

Gefördert wird die Durchführung von Innnovationsprojekten in jungen Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen und hohem Wachstumspotenzial (Start-ups) durch Zuschüsse für Personalausgaben. Besondere Berücksichtigung im Auswahlverfahren finden dabei insbesondere Start-ups, die eine Neueinstellung planen, um ein bereits erprobtes Entwicklerteam mit einer speziellen, noch nicht vorhandenen Kompetenz zur erfolgreichen Durchführung des geplanten nächsten Entwicklungsschrittes zu unterstützen. Förderfähig sind auch Unternehmen, die beispielsweise ein nicht-digitales Produktportfolio am Markt vertreiben, in einem nächsten Schritt aber die Schaffung eines begleitenden digitalen Dienstleistungs-/Produktangebots anstreben.

Förderziel

Durch ein Innovationsprojekt soll ein signifikanter Entwicklungsschritt in jungen Unternehmen ausgelöst und damit die dynamische Entwicklung des Unternehmens nachhaltig unterstützt werden. Gerade Innovationen im digitalen Umfeld unterliegen einer besonderen Dynamik, sind schwer im Markt zu sichern und zu schützen und der Markterfolg hängt signifikant von der Entwicklungsgeschwindigkeit neuer Produkte bzw. Dienstleistungen ab. Durch die Förderung soll es jungen Unternehmen möglich sein, gut ausgebildeten Fachkräften und Entwicklern ein interessantes Umfeld mit Perspektiven zu bieten, um gegenüber attraktiven Angeboten und Rahmenbedingungen großer und etablierter Unternehmen zu bestehen. Angestrebt wird, dass Start-ups qualifiziertes Personal rekrutieren, neue Märkte mit neuen digitalen Innovationen erschließen und insgesamt attraktiver werden, um auch Venture Capital oder Fördermittel auf Bundes-/EU-Ebene einwerben zu können.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz in Hessen mit bis zu 10 Mitarbeitenden und einem Unternehmensalter von bis zu 8 Jahren, die bereits erste Umsätze mit digitalen Produkten und Dienstleistungen in ihrem Marktumfeld erzielen bzw. plausibel nachweisen können, dass diese zukünftig erzielt werden.

Art und Umfang der Förderung

Innovationsprojekte können mit anteiligen Zuschüssen in Höhe von bis zu 160.000 Euro aus Landesmitteln gefördert werden. Die Mittel unterliegen der De-minimis-Pflicht. Die Laufzeit der Vorhaben ist auf 12–24 Monate begrenzt.

Zuwendungsfähig sind direkte Personalausgaben in Höhe von bis zu 100.000 Euro (Förderquote bis 100%) im ersten und bis zu 60.000 Euro (Förderquote bis 60%) im zweiten Projektjahr. Sachausgaben und Investitionen mit Projektbezug sollen dargestellt werden, sind allerdings von einer Förderung ausgenommen.

Antrags- und Förderverfahren

Ein Vorhaben darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Die erste Stufe beginnt mit der Einreichung einer Skizze im Fachreferat D2. In der Skizze sind insbesondere die Zielstellung und Durchführung des Innovationsvorhabens sowie die Kompetenzen der benötigten Mitarbeiterin oder des benötigten Mitarbeiters zu beschreiben. Die eingereichte Skizze wird vom Fachreferat auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen geprüft und einer Jury zur Bewertung vorgelegt. Die Jury fordert im positiven Fall zur Antragstellung auf.

Für diese zweite Stufe ist eine Projektbeschreibung beim Fachreferat einzureichen. In der Projektbeschreibung sind das Vorhaben und die angestrebten Ergebnisse ausführlicher darzulegen und ggf. Auflagen der Jury zu berücksichtigen. Die Projektbeschreibung baut auf der zuvor ausgearbeiteten Skizze auf und berücksichtigt Hinweise der Jury.

Das Fachreferat stellt für Skizze und Projektbeschreibung eine Gliederungshilfe zur Verfügung. Es wird empfohlen, den formalen Antrag, welcher im nächsten Schritt erforderlich wird, im Entwurf bereits jetzt mit der WIBank abzustimmen. Im begründeten Ausnahmefall kann ein vorzeitiger Vorhabenbeginn beantragt werden.

Damit die Förderfähigkeit und die Förderwürdigkeit eines beantragten Vorhabens bewertet werden kann, soll die Projektbeschreibung die vorgegebenen Punkte verständlich und so konkret wie möglich darstellen. Abweichende oder unvollständige Angaben können die Bearbeitung verzögern oder zur Ablehnung führen.

Die Unterlagen werden nach Einreichung auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen anhand transparenter Bewertungskriterien geprüft und bei Bedarf wird ergänzend ein externes Fachgutachten eingeholt. Die Projektbeschreibung wird einer Expertenjury zur Diskussion vorgelegt. Die Jury spricht im positiven Fall eine Förderempfehlung aus.

Nach Abschluss der formalen Prüfung des Antrags im Entwurf und bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen schließt das Antragsverfahren mit der Einreichung eines formalen Antrags auf Förderung (unterzeichnet) bei der WIBank ab. Sobald ein Zuwendungsbescheid der WIBank ausgestellt oder eine formelle Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns erteilt wurde, kann mit dem Vorhaben begonnen werden

Während der Projektlaufzeit können Fördermittel bei der WIBank abgerufen werden. Nach Ablauf eines Haushaltjahres ist ein Nachweis über die Verwendung der Mittel anhand prüfbarer Belege zu erbringen. Nach Abschluss des Vorhabens ist ein ausführlicher Sachbericht in digitaler Form vorzulegen. Für den Sachbericht wird eine Gliederung zur Verfügung gestellt.

Vor Abschluss des ersten Förderjahres wird das Vorhaben durch die Vorlage eines Zwischenstandberichts im Fachreferat sowie im Rahmen einer Präsentation der Projektergebnisse von der Jury geprüft. Darzustellen ist der bisherige Projektfortschritt, die erreichten Ergebnisse/Meilensteine in Bezug auf das angestrebte Projektziel, Erfolge, Hindernisse und Abweichungen. Bei Abweichungen sind Lösungswege und ggf. eine Neuplanung der nächsten Schritte (Arbeits- und Meilensteinplan, Ausgaben- und Finanzierungsplan) erforderlich. Bei positiver Bewertung der Zwischenergebnisse durch die Jury kann das beantragte zweite Projektjahr fortgeführt werden.

Bewertungskriterien

Die Vorhaben werden nach einem standardisierten Schema anhand der Antragsunterlagen in folgenden Kategorien bewertet:

  • Darstellung der Innovation und Ausgangslage
  • Darstellung der Inhalte und Ziele
  • Darstellung der Akteure und der Kompetenzen
  • Darstellung des Marktpotentials und Wettbewerbs
  • Darstellung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit
  • Darstellung der Nachhaltigkeitspotentiale

Fördergrundlagen

Der Bewilligung, Auszahlung sowie Prüfung der Verwendung liegen in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde:

  • Merkblatt zur Förderlinie 4B: Wachstum im digitalen Kontext
  • Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission (De-minimis-Verordnung)
  • Landeshaushaltsordnung des Landes Hessen (LHO) § 23 und § 44 und Anlage 2 zu § 44 (ANBest-P)
  • Gemeinsamer Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen; Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Kontakt und Beratung

Vor Beginn eines Vorhabens können fachliche Fragen mit den Ansprechpersonen im Fachreferat D2 geklärt werden.

Die Kontaktdaten, die Gliederung für die Skizze und die Projektbeschreibung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://digitales.hessen.de/

Formale Fragen zur Förderung können mit den Ansprechpersonen in der WIBank besprochen werden.

Die Kontaktdaten sowie der formale Antrag auf Förderung sind auf folgender Internetseite zu finden:

https://www.wibank.de/

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