Kurztext
Forschen Sie im Bereich Wasser oder Landwirtschaft im Mittelmeerraum? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Partnerschaft PRIMA für Verbundprojekte zu Wasser, Landwirtschaft und Ernährung mit bis zu 600.000 EUR.
Volltext
Wenn Sie innovative Lösungen für ökologische und sozioökonomische Herausforderungen im Mittelmeerraum entwickeln möchten, können Sie eine Förderung über die Partnerschaft PRIMA erhalten. Das Programm unterstützt Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben und Unternehmen dabei, in transnationalen Verbünden mit Partnern aus der Europäischen Union (EU) sowie dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum zusammenzuarbeiten.
Im Fokus stehen 3 Schwerpunkte:
- das integrierte Wassermanagement,
- nachhaltige Landwirtschaftssysteme sowie
- Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft.
Die Förderung verfolgt dabei konsequent den WEFE-Nexus-Ansatz. Dieser betrachtet die engen Wechselwirkungen zwischen Wasser, Energie, Nahrungsmitteln, und Ökosystemen. Ziel ist es, Wissen zu generieren und innovative Praktiken zu etablieren, die die Region widerstandsfähiger gegen den Klimawandel machen.
Sie können Zuschüsse für Personal, Ausrüstung und Auftragsforschung erhalten. Zudem können Sie vorhabenbezogene Ausgaben für Reisen, Workshops, Wissenschaftskommunikation und die Anmeldung von Patenten abrechnen.
Als Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft beantragen Sie die Förderung auf Kostenbasis (AZK). Dafür ist eine angemessene Eigenbeteiligung erforderlich.
Wenn Sie als Hochschule oder Forschungseinrichtung forschen, beantragen Sie die Mittel auf Ausgabenbasis (AZA). Führen Sie ein nichtwirtschaftliches Vorhaben durch? Dann können Sie bis zu 100 % Ihrer Ausgaben erstattet bekommen. Als Hochschule erhalten Sie zudem eine Projektpauschale von 20 %.
Die maximale Fördersumme für alle beteiligten deutschen Partner in einem Verbund beträgt 600.000 EUR.